Sozial- und Sportprojekt

Neuer Film zeigt Bremer „Hood-Training“-Arbeit

Körperbeherrschung und Spaß: Szene aus dem neuen „Hood-Training“-Film.
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Körperbeherrschung und Spaß: Szene aus dem neuen „Hood-Training“-Film.

Bremen – Zehn Jahre „Hood Training“ – dieses Thema hat dem Bremer Jugendhilfeträger bundesweit weitere Aufmerksamkeit eingebracht. Durch ein neues Video dürfte es nun einen weiteren Schub geben.

Der 35-Minuten-Film, zu finden auf www.youtube.com/hoodtraining, zeichnet ein Bild der „Hood-Training“-Arbeit: Sport und Musik, Graffiti und Training, Freundschaft und Disziplin. Der Film, gedreht mit der Oldenburger Agentur „Blckprnha“, setzt all das mit teils spektakulären Aufnahmen und zu wirklich cooler Musik in Szene – und es geht mit der Kamera an die verschiedenen Orte, an denen „Hood Training“ aktiv ist. An die Grohner Düne zum Beispiel, nach Lüssum und nach Stuhr-Brinkum.

„Hood“-Trainer kommen ebenso zu Wort wie Initiator und Gründer Daniel Magel sowie jene, um die es eigentlich geht: Kinder und Jugendliche, die mitmachen und die Angebote nutzen. „Ich muss noch die Klimmzüge lernen“, erzählt ein Junge im Video. „Liegestütze, da bin ich gut.“ Und dann ist er zu sehen, wie er sich an die Klimmzug-Technik herankämpft.

Gewaltprävention durch Spaß an Sport

Sport als Form der Gewaltprävention – das ist der Grundgedanke von „Hood Training“. Der Sport: „Calisthenics“, eine Mischung aus (nach Möglichkeit) Freiluft-Geräteturnen und Fitnesstraining an Stangen. Teamgeist und Disziplin, Muskelkoordination und Durchhaltevermögen, Respekt, Körperbeherrschung und Spaß – eben darum geht es dem Team um Magel.

Und natürlich darum, Menschen zusammenzubringen. „Wir wollen die Jugendlichen von der Straße holen“, sagt Magel. Ziele sind „Förderung von gewaltlosem Verhalten, Vermittlung von Erfolgserlebnissen auf Basis der eigenen Anstrengungen und der gegenseitigen Unterstützung“. Kraft bekommen, Freunde finden, soziale Kontakte aufbauen – diese Stichworte fallen im Film wieder und wieder. Es geht um ein stabiles Fundament fürs Leben, nicht mehr und vor allem: nicht weniger. Soziale Kontakte – nicht zuletzt auch „wichtig für das Selbstbewusstsein“, wie ein Jugendlicher im Film sagt.

„Wir sind fleißig, wir sind hungrig“, sagt Magel, der das „Hood-Training“-Fundament kontinuierlich ausbaut. Nach der Zeit im 2020 zwischengenutzten früheren Bundeswehr-Hochhaus ist das „Hood-Training“-Büro jetzt im Viertel zu finden – in den Räumen des gemeinnützigen Vereins Aucoop an der Weberstraße. „Wir sind total happy darüber“, so Magel.

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