Klinikum Bremen-Ost

Neue Räume für Psychiatrie-Patienten: Mehr Platz, mehr Angebote

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Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt (2.v.r.) hat am Donnerstag das sanierte Haus 3 für Psychiatrie-Patienten am Klinikum Ost eröffnet.

Bremen - Am Klinikum Bremen-Ost hat Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) am Donnerstagnachmittag das sanierte Haus 3 für Psychiatrie-Patienten feierlich eröffnet. Rund 1,2 Millionen Euro hat der Umbau nach Angaben der Klinik-Gesellschaft Gesundheit Nord (Geno) gekostet.

Im Haus 3 werden künftig akut psychiatrisch erkrankte Menschen versorgt. Die neuen Räumlichkeiten lösen die Station 63 ab, die sich bisher in den oberen Stockwerken des Haupthauses befand. Helle und großzügige Zimmer und Flure, ausreichende Rückzugsmöglichkeiten und ein Zugang zum Garten machen die neue Station aus. 19 Mitarbeiter werden sich hier um die erkrankten Frauen und Männer kümmern.

Mit mehr als 1.000 Quadratmetern ist die neue Station etwa doppelt so groß wie die bisherige. Sie bietet regulär Platz für 21 Patienten – im Bedarfsfall können zwei Menschen mehr aufgenommen werden. Ebenso wie die Station 63 ist auch Haus 3 eine geschlossene Station. Viele Glasflächen lassen das Haus hell und offen wirken.

Neues therapeutisches Konzept

Neben der verbesserten baulichen Infrastruktur wird mit dem Umzug in das Außengelände auch ein neues therapeutisches Konzept umgesetzt, wie es heißt. „In den vergangenen Jahren hat man zunehmend erkannt, welche entspannende und heilende Wirkung Architektur auf psychiatrische Patienten haben kann“, sagte Prof. Dr. Jens Reimer, Direktor des Zentrums für psychosoziale Medizin. „Die neue Station hat deutlich mehr Flächen und Räume, die Begegnungen und Kontakt fördern und so ein freundlich-annehmendes therapeutisches Milieu schaffen“, sagte Reimer,

Dazu gehören ein Ergotherapie- und ein Bewegungsraum, ein Ruheraum, aber auch ein großzügiger Eingangsbereich und offene Flure. Durch den zusätzlichen Platz können den Patienten auch mehr therapeutische Angebote gemacht werden als bisher, wie es heißt.

Die Sanierung des Hauses hatte im November 2017 begonnen. Die Kosten für den Umbau liegen bei rund 1,2 Millionen Euro. Die Patienten werden die neuen Räume am 11. April beziehen. - gn

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