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Neu in Bremen: Opti Wohnwelt eröffnet im Kaufhof-Gebäude

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Von: Thomas Kuzaj

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Neuer Schriftzug an bekannter Fassade: „Opti-Wohnwelt“ in der Bremer Innenstadt.
Neuer Schriftzug an bekannter Fassade: „Opti-Wohnwelt“ in der Bremer Innenstadt. © Kuzaj

Bremen – Wer im früheren Kaufhof-Gebäude in der Bremer Innenstadt die Rolltreppen zum „Saturn“-Elektromarkt hochfährt, kann es nicht übersehen: Auf den Etagen unter „Saturn“ wird emsig gearbeitet, werden Tische und Stühle, Regale und Sofas, Schlaf- und Wohnlandschaften in Szene gesetzt. „Opti-Wohnwelt“, am Weserpark bereits einmal in Bremen vertreten, kommt mit einem „Cityhaus“ in die Innenstadt. Eröffnung: Donnerstag, 31. März.

Das nordbayerische Familienunternehmen mache in der City aus dem früheren Kaufhaus ein „Wohnkaufhaus“, formuliert das „Opti“-Marketing. Mit der Eröffnung gehe das Unternehmen neue Wege – „nämlich weg vom Möbelhaus auf der grünen Wiese, hinein in die Innenstadt“. „Die vakante Kaufhofimmobilie und die Lage mitten im Herzen der Hansestadt haben uns sofort interessiert“, wird Oliver Föst, einer der Geschäftsführer, zitiert. Geboten würden „urbane, bezahlbare Einrichtungstrends, aber auch viele exklusive Marken, die man nicht an jeder Ecke findet“.

Opti Wohnwelt in Bremen

Es soll also zum Bummeln animiert werden – ein Gedanke, der Bremens Innenstadt ganz gewiss nicht schadet. Bewusst biete man auch „Ideen für kleine Wohnungen“ an, heißt es weiter. „Wenn man sich für ein Wohnkaufhaus mitten in der Stadt entscheidet, muss man auch Wohnideen zeigen, die sich an den urbanen Lebensumständen orientieren. Und wer hat schon einen Tanzsaal als Wohnzimmer“, so Christine Föst, die als Einkaufschefin für die Zusammenstellung des Sortiments verantwortlich ist.

Kundschaft aus dem Bremer Umland im Blick

Vorhänge, Teppiche, Dekoartikel, Bilder, Glas und Porzellan, Haushaltswaren und Kochgeschirr runden das Sortiment ab. Ein Fokus liegt auf Laufkundschaft, insgesamt hat das Unternehmen „Kunden aus Bremen und umzu“ im Blick. Und weil „Laufkunden“ schlecht – sagen wir mal – mal eben ein Sofa mit nach Hause nehmen können, wird ein Lieferservice angeboten.

In Umbau und Neugestaltung des Kaufhauses habe das Unternehmen „einen siebenstelligen Betrag“ investiert, heißt es. Bodenbeläge und Decken wurden komplett erneuert, die Beleuchtung wurde auf LED-Technik umgestellt. Der charakteristische Lichtbaum im Inneren der Rolltreppenanlage ist geblieben.

Im Zusammenhang mit den Plänen des Investors Kurt Zech rund um das Parkhaus Mitte war lange unklar gewesen, was aus dem ehemaligen Kaufhof-Gebäude, das der Frankfurter Immobiliengesellschaft DIC Asset AG gehört, auf Dauer überhaupt wird. Lange war von einem Abriss gesprochen worden. Der aber gilt inzwischen als „nicht mehr zwingend“.

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