Naturschützer klagen gegen umstrittenen Offshore-Terminal

Bremerhaven - Die Umweltschutzorganisation Bund wird erwartungsgemäß gegen den Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) klagen.

Das teilte der Bund am Mittwoch in Bremen mit. Unstreitig handele es bei dem Terminal um einen schweren Eingriff in das Weserwatt im Naturschutzgebiet Luneplate, begründete die Organisation ihren Schritt. Ein solcher Eingriff sei unzulässig.

Am Montag hatte die Obere Wasserbehörde beim Umweltsenator den Planfeststellungsbeschluss für den Bau des 180 Millionen Euro teuren Hafenprojekts an der Weser erlassen und damit grünes Licht für den OTB gegeben.

Der Bund kritisierte, dass die Gutachten des Bremer Senats mit völlig unrealistischen Grundannahmen arbeiteten und Marktpotenziale herbeirechneten, die ein „märchenhaftes Wachstum des Standortes Bremerhaven“ bedeuten würden.

„Die Realität sieht bedauerlicherweise ganz anders aus“, betonte Bund-Geschäftsführer Martin Rode. Bremerhaven verliere seit mindestens zwei Jahren nicht nur Marktanteile, sondern habe mit Firmenschließungen und Arbeitsplatzverlusten zu kämpfen. Der Senat zeigte sich diese Woche zuversichtlich, dass der Planfeststellungsbeschluss vor Gericht Bestand haben wird.

dpa

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