14 Bremer Museen und Galerien laden am 29. Mai mit buntem Programm zum Schauen ein

Nächtliche Entdeckungsreise

Stöbern in alter Schulkleidung im Schulmuseum.

Bremen - (gn) · Bremer und Buten-Bremer dürfen sich freuen: 14 Museen und Galerien beteiligen sich an der „Langen Nacht der Museen“, die am Sonnabend, 29. Mai, von 18 bis 1 Uhr stattfindet.

Das Programm wird wieder bunt und abwechslungsreich – für Jung und Alt, versprechen die Macher. Und wer schon einmal bei der „Langen Nacht“ war, kann dies nur bestätigen. Die Zeit vergeht wie im Fluge, und plötzlich ist es schon 1 Uhr – obwohl man ja auf seiner Entdeckungsreise durch die Häuser noch „sooo viel“ vorhatte. . .

Die Museen und Galerien kündigen akustische, optische und kulinarische Leckerbissen an. Einen ganz manierlichen Abend mit höfischen Tänzen, Musik- und Theatereinlagen sowie Kulinarischem bekommen die Besucher im Focke-Museum geboten. Hier dreht sich am vorletzten Tag der Sonderausstellung „Manieren. Geschichten von Anstand und Sitte aus sieben Jahrhunderten“ noch einmal alles um Umgangsformen.

Im Gerhard-Marcks-Haus steht der „Sockel – Das Fundament der Kunst“ im Mittelpunkt. Höhepunkte sind eine opulente Sommermodenschau, Szenen aus Shakespeares „Hamlet“ und polemische Texte.

Die Kunsthalle präsentiert sich dieses Jahr aufgrund der Umbaumaßnahmen gemeinsam mit dem Blaumeier-Atelier und der Kulturkirche St. Stephani im Gotteshaus. Zur Einstimmung auf die „Special Olympics“ in Bremen wird ein künstlerisch-sportliches Programm geboten und von musikalischen Einlagen begleitet. Die „Lange Nacht“ beginnt hier bereits um 16 Uhr mit dem Kinder- und Familienprogramm.

Führungen und Musikalisches gibt es in den Kunstsammlungen Böttcherstraße. Lothar Schneider spielt „New Musette“ von Richard Galiano und Werke von Johann Sebastian Bach auf dem Akkordeon. Zum Abschluss zeigen Schauspieler der Bremer Shakespeare-Company in einem kleinen Gastspiel die folgenreiche Begegnung von Ludwig Roselius mit dem Bildhauer und Architekten Bernhard Hoetger.

Kurz vor dem offiziellen Start der Fußball-Weltmeisterschaft kann im Übersee-Museum schon einmal WM-Luft geschnuppert werden. Ob Trommel-Workshop, Tipp-Kick-Turnier oder Weinprobe – alles dreht sich ums Thema Fußball und Afrika.

Im Wilhelm-Wagenfeld-Haus widmet sich die „Lange Nacht“ ganz dem berühmten Produktdesigner und Namensgeber. Stündlich werden Kurzführungen durch die Retrospektive anlässlich seines 110. Geburtstags geboten. Zudem gibt es eine Designbörse. Nicht weniger als fünf Ausstellungen präsentiert die Weserburg, dazu u.a. Mitmachprogramme für die ganze Familie sowie eine Modenschau.

Im Schulmuseum (Auf der Hohwisch) sorgt der Varietékünstler Penny Penski für Spaß. In alten Zweierbänken kann Unterricht wie in der Kaiserzeit erlebt werden. Ganz nach dem Motto „1x1 und ABC, Schiebewurst und Malzkaffee“ werden Köstlichkeiten aus Omas Kindheit angeboten. Maritim wird es im Hafenmuseum in der Überseestadt. Die Reise „Auf dem Traumschiff“ eröffnet „Hart Backbord“ mit Shantys. Zur „Nacht des Wahnsinns“ lädt das Krankenhaus-Museum auf dem Gelände des Klinikums Ost ein und zeigt in seinem Programm aus Tanz, Musik und Theater Grenzgänger zwischen Genie und Wahnsinn.

· Eintrittsbänder für die „Lange Nacht“ am Sonnabend, 29. Mai, 18 bis 1 Uhr, gibt es in den Museen (neun Euro/Familien 18 Euro). Bus-pendel-Service der BSAG und mit der „Hanseat“ von „Hal över“ sind im Eintrittspreis enthalten. Das komplette Programm aller 14 Häuser unter

WWW.

bremen-tourismus.de

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