Basstölpel und Humboldtpinguine erblicken Licht der Welt

Wilder Nachwuchs im Zoo am Meer

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Ein Humboldtpinguin-Küken mit seinem Vater.

Bremerhaven - Nach der Eisbärin Lili hat der Zoo am Meer in Bremerhaven jetzt zehn weitere Stars. Beim Nachwuchs der Basstölpel gibt es einen Rekord: Vier Neuankömmlinge erblicken das Licht der Welt. Auch unter den Humboldtpinguinen tummeln sich sechs neue Gesichter.

Das Team vom Zoo am Meer freut sich dieses Jahr über vier Küken bei den Basstölpeln. Die Brutdauer bei dieser Vogelart beträgt etwa 42 Tage. Anfang der 80er Jahre gelang in Bremerhaven die Erstnachzucht dieser Art in Menschenhand. Seitdem schlüpfen dort jährlich zwei bis drei Küken, vier sind jedoch neuer Rekord, teilt der Zoo mit.

Im Mai gab es auch auf der Anlage der Humboldtpinguine Grund zur Freude. Nach etwa 35 Tagen schlüpften mit etwas Abstand insgesamt sechs Küken der vom Aussterben bedrohten Art. Die älteren Küken sind nun schon so groß wie ihre Eltern, ihnen fehlt jedoch im Jugendgefieder noch das typische schwarze Band auf der Brust.

Nachwuchs bei Pinguinen und Basstölpeln

Die Besucher können die Jungvögel noch etwa zwei Wochen auf der großen Anlage sehen, wenn die Tiere die Bruthöhlen für ein Sonnenbad oder die ersten Schwimmstunden verlassen. Dann werden jedoch alle in einer Kindergartengruppe hinter den Kulissen an Fisch gewöhnt. In etwa zwei bis drei Monaten reisen die sechs Jungpinguine dann in den Zoo Osnabrück.

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