Dolmetscher notwendig

Nach Hausbrand in Bremerhaven will Polizei Zeugen vernehmen

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Bei dem Feuer in Bremerhaven wurden 13 Menschen verletzt.

Bremerhaven - Nach dem Hausbrand in Bremerhaven mit 13 Verletzten will die Polizei am Mittwoch mit der Vernehmung von Zeugen beginnen. „Es leben viele Bulgarisch sprechende Menschen in dem Haus", sagte Polizeisprecher Michael Rißmüller. Daher seien auch Dolmetscher notwendig.

Wie viele der Verletzten am Mittwoch noch in Krankenhäusern behandelt wurden, könne er nicht sagen, sagte Rißmüller. Mehrere Menschen hätten die Kliniken inzwischen verlassen. Noch im Krankenhaus seien allerdings ein 13 Jahre altes Mädchen, eine 18 Jahre alte Frau und eine Frau mittleren Alters. Sie hatten sich bei der Flucht aus dem Haus schwer verletzt und kamen mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus.

Ein Betreten des Hauses sei noch nicht möglich. Der vorder- und der rückseitige Giebel des Hauses seien einsturzgefährdet und müssten stabilisiert werden. Wann die Brandermittler das einsturzgefährdete Haus untersuchen können, stehe noch nicht fest. Mit einer Drohne sei das Gebäude schon abgeflogen worden. "Dabei haben sie sehr gute Bilder und einen sehr guten Überblick erhalten, waren aber noch nicht im Gebäude", sagte Rißmüller.

Von den 13 Menschen, die am Montagabend bei dem Feuer im Bremerhavener Stadtteil Lehe verletzt wurden, waren sieben Kinder, darunter auch ein wenige Monate altes Baby. Einige Bewohner retteten sich mit Sprüngen aus den Fenstern. In dem Wohnhaus waren 41 Bewohner gemeldet. Das Gebäude befindet sich in einem Stadtteil mit hoher Ausländer- und Arbeitslosenquote.

dpa

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