Wegen Brandstiftung im September 2016 

Anschlag auf Asylunterkunft: 20-Jähriger angeklagt

Bremen - Ein 20 Jahre alter Serbe soll im September 2016 einen Brandanschlag auf eine unbewohnte Asylunterkunft in Huchting verübt haben. Er ist jetzt wegen Brandstiftung angeklagt. Das berichtete am Montag Oberstaatsanwalt Frank Passade.

„Intensive Ermittlungen“ von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft hätten zur Ergreifung des Tatverdächtigen geführt, so Passade. Der 20-Jährige wird sich demnächst vor dem Jugendschöffengericht verantworten müssen. 

Der Serbe soll kurz vor 2 Uhr am 20. September 2016 zunächst Steine ins Fenster des Asylheims in Huchting geworfen haben. Außerdem, so die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft, warf er Molotow-Cocktails, also mit Benzin gefüllt Wasserflaschen, in die Container. 

Die Anlage befand sich noch im Aufbau und war daher unbewohnt. Die Asylunterkunft brannte, es entstand ein Schaden von mindestens 70.000 Euro, wie es heißt. Verletzt wurde niemand.

Laut Passade wurde der 20-Jährige insbesondere aufgrund einer DNA-Spur identifiziert. Nach Berichten von Radio Bremen sitzt der junge Mann zur Zeit wegen anderer Straftaten hinter Gittern.

gn

Rubriklistenbild: © dpa-tmn

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