Bovenschulte spielt Gitarre

Musikstunde mit dem Bremer Bürgermeister

Singen mit dem Bürgermeister: Andreas Bovenschulte brachte seine Gitarre in die katholische Bremer Kita St. Johann mit.
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Singen mit dem Bürgermeister: Andreas Bovenschulte brachte seine Gitarre in die katholische Bremer Kita St. Johann mit.

Bremen – Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat ein harmonisches Verhältnis zur Musik. Er mag Musik, er beschäftigt sich damit.

Er schätzt den britischen Polit-Barden Billy Bragg („Between the Wars“), die „Red Hot Chili Peppers“ und die „Undertones“ („Teenage Kicks“), kurzum: der Mann hat Geschmack. Und er greift auch mal selbst zur Gitarre. So wie dieser Tage im Schnoor. Da hat der Bürgermeister Gitarre gespielt und gesungen; allerdings nichts von den „Red Hot Chili Peppers“, sondern ein vollkommen anderes Repertoire. Die Songs hießen „Anne Kaffeekanne“ und „Auf der Mauer, auf der Lauer“. Und so weiter, und so fort. Hat sich Bovenschultes Musikgeschmack dramatisch verändert?

Nein, der Rathaus-Star passt sich bloß – wie manch andere Künstler es auch machen – den Erwartungen und den Hörgewohnheiten seines Publikums an. Und Bovenschulte war in einem Kindergarten zu Besuch, er trat in der katholischen Kita St. Johann auf. „Dort sang er eine Dreiviertelstunde lang mit 18 Mädchen und Jungen Kinderlieder“, so Bremens Katholiken-Sprecher Dr. Christof Haverkamp.

Bovenschulte löst ein Versprechen ein

Mit einem gesungenen „Guten Morgen, schön, Dich hier zu sehen“ begrüßte die Kita-Gruppe Bovenschulte im Musikkeller. „Ihr könnt ja richtig toll singen“, lobte der Bürgermeister die Kinder, die mit ihrem Erzieher Lennart Michel und der Erzieherin Karin Gercke in der Runde saßen. Und dann ging‘s auch schon los mit der Musik – und mit Kinderliedern, die Bovenschulte noch gut in Erinnerung hatte – er hat sie vor Jahren schon seinen beiden eigenen Kindern vorgesungen.

Bevor Bovenschulte die Kita im Schnoor wieder verließ, sprach er noch über die Corona-Pandemie. Dazu gibt es eine Vorgeschichte: Die Kinder der Gruppe „Blau“ hatten dem Bürgermeister nämlich Anfang des Jahres in einem Brief geschrieben, was sie alles wegen Corona vermissten. Darüber hatte sich der SPD-Politiker mit den Mädchen und Jungen im Februar per „Zoom“-Konferenz unterhalten.

„Im Winter konnte ich die Kita St. Johann leider nur virtuell besuchen. Den Kindern habe ich damals versprochen, dass ich auch mal ,in echt‘ vorbeikomme und wir gemeinsam singen, sobald Corona das wieder erlaubt“, twitterte Bovenschulte am Freitag. Und eben dieses Versprechen hat er nun eingelöst.

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