Bundesverteidigungsminister neuer Schirmherr / Zwei Kapellen aus Deutschland mit von der Partie

„Musikschau der Nationen“ macht weiter

Kenia spielte Anfang des Jahres bei der „Musikschau der Nationen 2010“ auf.

Bremen - BREMEN (gn) · Die Fans der „Musikschau der Nationen“ sind in Sorge: Nachdem Radio Bremen die Musiksendung aus Kostengründen nicht mehr aufzeichnen und im Fernsehen übertragen will (wir berichteten), fürchtete das Stammpublikum, dass eine der größten Hallen-Blasmusikveranstaltungen komplett ausfallen könnte.

Doch Organisaor Rolf Reimers vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der das Programm seit Jahren zusammenstellt und dafür um die halbe Welt reist, beruhigt die Zuschauer. „Wir bedauern den Entschluss von Radio Bremen sehr, machen aber in gewohnter Qualität auch ohne Fernsehaufzeichnung weiter“, betonte er. Die Musikschau wird gemeinsam mit der Bremen-Arena veranstaltet und ist dort vom 27. bis 30. Januar 2011 zu sehen.

Zwölf Jahre lang hat Radio Bremen die beliebte Musikveranstaltung fürs Fernsehen aufgezeichnet. Weit über zehn Millionen Zuschauer haben eingeschaltet. Vor kurzen gab der Sender nun bekannt, dass die Aufzeichnung dem Rotstift zum Opfer fallen wird. Radio Bremen muss sparen und will seine Ausgaben um knapp fünf Millionen Euro senken.

Reimers betonte: „Vom 27. bis 30. Januar 2011 wird weiter marschiert und musiziert.“ Musiker aus den Niederlanden, den USA, aus Singapur, Deutschland und Österreich werden genauso mit dabei sein, wie erstmals das Repräsentationsorchester der Serbischen Garde und aus Spanien das „Regimento Inmemorial Rey No 1“. Polen entsendet erstmals sein Repräsentationsorchester des Grenzschutzes nach Bremen. Folkloristisch abgerundet wird das Programm durch die Tanzgruppe „Duna“ aus Ungarn. Aus Deutschland kommen das Luftwaffenmusikkorps II aus Karlsruhe und der Musikzug des Feuerwehrverbandes Region Hannover. Österreich schickt die Trachtenkapelle Lebring St. Margarethen.

Neu bei der „Musikschau der Nationen 2011“ ist ein Unterstützer der Veranstaltung, die bereits zum 47. Male in Bremen stattfindet. Ganz dem Musikschau-Motto „Versöhnung, Verständigung und Freundschaft“ verpflichtet, hat Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) die Schirmherrschaft übernommen.

Wer das abwechslungsreiche Programm erleben möchte, kann dies jetzt nicht mehr zu Hause im Wohnzimmer vor dem Fernseher tun, sondern „muss“ live vor Ort in der Bremen-Arena (Stadthalle) dabei sein. Karten für die „Musikschau der Nationen“ gibt es ab 18 Euro in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Die Vorstellungen finden statt am Donnerstag, 27. Januar, 19.30 Uhr, am Freitag, 28. Januar, 14.30 Uhr und 19.30 Uhr, am Sonnabend, 29. Januar, 14.30 Uhr und 19.30 Uhr, am Sonntag, 30. Januar, 14.30 Uhr.

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volksbund-bremen.de

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