„Klänge des Nordens“ in der Böttcherstraße

Musikalische Landschaften

Das „Quartetto con brio“ spielt dänische Kompositionen im Paula Modersohn-Becker Museum. - Foto: Bremer Philharmoniker

Musik: „Klänge des Nordens“ bringt das „Quartetto con brio“ der Bremer Philharmoniker am Sonntag, 24. April, ins Paula Modersohn-Becker Museum (Böttcherstraße). Das Matinee-Konzert beginnt um 11.30 Uhr. Zu hören sind dänische Kompositionen. Und das passt sehr gut, weil das Museum ja gegenwärtig – wie berichtet – Arbeiten des dänischen Künstlers Per Kirkeby zeigt, der in Bremen auch für den Verkehrsturm an der Domsheide bekannt ist. Die Ausstellung dauert noch bis zum 5. Juni.

Das „Quartetto con brio“ spielt seit seiner Gründung 2009 in unveränderter Besetzung zusammen. Die Mitglieder Oleg Douliba (Violine), Florian Baumann (Violine), Steffen Drabek (Viola) und Karola von Borries (Violoncello) kennen sich durch die gemeinsame Arbeit bei den Bremer Philharmonikern. Das Repertoire der Musiker umfasst alle Epochen und Stilrichtungen.

Im Paula Modersohn-Becker Museum spielen sie Werke der beiden Komponisten Niels Wilhelm Gade und Carl Nielsen. „In der Tradition der dänischen Volksmusik spielt auch die Landschaft eine große Rolle: Eindrücke, die der Künstler Per Kirkeby vor allem in seinen Malereien und Zeichnungen einfängt, setzten die beiden Komponisten musikalisch um“, sagt eine Museumssprecherin.

Einfühlsam und kraftvoll zugleich

Und: „Beide Komponisten sind wichtige Vertreter der dänischen Nationalmusik des 19. Jahrhunderts. Besonders Gade ist bekannt für seine einfühlsame Verwendung dänischer Volksmusik als Ausgangspunkt seiner kraftvollen Kompositionen, für die er sich auch immer wieder Inspiration aus nordischer Literatur holte.“

Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 18 Euro – inklusive Ausstellungsbesuch.

- Kino: In seiner Vorpremieren-Reihe zeigt das „Atlantis“ (Böttcherstraße) am Sonntag, 17. April, den Film „Die Kommune“. Das Kinodrama wird als beste Arbeit des dänischen Regisseurs Thomas Vinterberg seit dem Welterfolg „Das Fest“ (1998) gehandelt, sagt Marc Sifrin von den Bremer Filmkunsttheatern. Die Vorpremiere beginnt um 20 Uhr. Bundesweit kommt „Die Kommune“ am 21. April in die Kinos. Die Hauptdarstellerin Trine Dyrholm wurde bei der Berlinale mit dem „Silbernen Bären“ ausgezeichnet. Inhalt: Als der Architekturdozent Erik eine Villa erbt, lässt er sich von seiner Frau zur Gründung einer Kommune überreden. Es folgt eine Zerreißprobe. . .

- Geschichte: Premiere im Deutschen Schiffahrtsmuseum (Bremerhaven) – am Sonntag, 17. April, beginnt eine neue Vortragsreihe mit dem Titel „Schätze aus unserer Sammlung“. Zum Auftakt präsentiert der Historiker Dr. Martin Weiss am 17. April um 15 Uhr den ersten deutschen Gezeitenrechner.

Der erste deutsche Gezeitenrechner

Der Rechner stammt, man glaubt es kaum, aus dem Jahr 1916. „Die Präsentation bringt die Besucher zurück an die Anfänge analoger Computertechnik“, heißt es in einer Vorschau. „Mit sogenannten Tidekalendern die Eintrittszeiten von Hoch- und Niedrigwasser sowie die Wasserstände langfristig berechnen zu können, bedeutete eine Verbesserung der navigatorischen Zuverlässigkeit. Dies erforderte aber aufwendige Rechenarbeit, deren Mechanisierung in einer Zeit fortschreitender Technik nahelag.“

Kriegszeiten waren es obendrein im Jahr 1916. Als es aus diesem Grund keinen Zugang mehr zu den hydrographischen Daten Großbritaniens gab, sah sich die Kaiserliche Marine gezwungen, die erste deutsche Gezeitenrechenmaschine zu konstruieren.

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