Das Klassik-Pop-Spektakel in der Stadthalle

„Night of the Proms“: Musik aus 300 Jahren

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Die Gruppe „Time For Three“ übernimmt in diesem Jahr den Klassik-Part bei der „Night of the Proms“. Am 18. Dezember gastiert das Klassik-Pop-Spektakel in der Bremer Stadthalle.

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Ronan Keating, die „Simple Minds“, Natasha Bedingfield, Stefanie Heinzmann und „Time For Three“ – die Liste der Künstler für die „Night of the Proms“ kann sich sehen lassen. Das Klassik-Pop-Spektakel gastiert am Sonntag, 18. Dezember, in der Bremer Stadthalle. Beginn ist bereits um 18 Uhr. Der örtliche Veranstalter Koopmann Concerts erwartet mit mehr als 7.500 Besuchern eine volle Halle.

Mit von der Partie sein werden bei der etwa dreistündigen Show natürlich auch das 75-köpfige Sinfonieorchester „Il Novecento“, der Chor „Fine Fleur“ unter der Leitung von Alexandra Arrieche und „Mr. Music“ John Miles mit seiner Electric Band. Neben Pop- und Rockhits der vergangenen vier Jahrzehne ist Klassik aus den vergangenen 300 Jahren zu hören. Dazu gibt's eine aufwendige Multimedia-Show.

Stefanie Heinzmann

Als Topact wird Ronan Keating angekündigt, dessen Songs „When you say nothing at all“, „Life is a Rollercoaster“, „Father and Son“ oder „If tomorrow never comes“ sicher vielen Popmusik-Fans noch im Ohr sind. Der einstige „Boyzone“- und „Westlife“-Sänger will bei den „Proms“ für Gänsehaut-Momente sorgen, heißt es. Der 39 Jahre alte Ire ist bereits seit 22 Jahren im Geschäft. Zu den Höhepunkten in seiner Karriere gehören sicher das Duett mit Elton John im Madison Square Garden und Auftritte vor dem Papst. Und er hat ein neues Album. Titel: „Time of my Life“.

Mit Jim Kerr und Charlie Burchill von den „Simple Minds“ sind gute Bekannte in der Show vertreten, sprang das schottische Duo 2002 ein, als „Roxette“ krankheitsbedingt ausfiel. In der 80er und 90er Jahren waren die „Simple Minds“ besonders erfolgreich, verkauften nach eigenen Angaben seitdem mehr als 60 Millionen Alben. Ihre Hits „Don't you (Forget about me)“, „Alive and kicking“, „Sanctify yourself“ oder „Belfast child“ laufen immer noch im Radio.

Ronan Keating

Die britische Sängerin Natasha Bedingfield wurde 2004 vor allem mit den Singles „Unwritten“ und „These words“ bekannt. 2007 folgte „Soulmate“, der ein Welthit wurde.

Den Platz des deutschen Künstlers belegt in diesem Jahr die Schweizerin Stefanie Heinzmann („My man ist a mean man“, „On fire“). Die 2007 bei Stefan Raab in seiner Casting-TV-Show entdeckte Pop- und Soulsängerin ist eine der wenigen aus der Casting-Szene, die schon seit Jahren Erfolg hat.

Den Klassik-Part bei der „Night of the Proms“ übernimmt diesmal die Gruppe „Time for Three“. In ihrer Heimat, den USA, feiert man „Time für Three“ als „die erste klassisch ausgebildete Garagen-Band“, wie es heißt. Das Streicher-Trio verspricht eine Mischung aus Virtuosität, Originalität und effektvoller Bühnenshow – gegen das musikalische Schubladendenken.

Karten für die „Proms“ kosten etwa 40 bis 80 Euro und sind unter anderem unter Telefon 0180/6570070 zu bestellen.

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