Das Musicaltheater hat einen neuen Chef

Vom Klima zur Kunst

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Martin Mahlstedt leitet jetzt das Musicaltheater am Richtweg.

Von Thomas Kuzaj. Personalie: Nun ist es raus. Der neue Claus Kleyboldt heißt Martin Mahlstedt. Mit anderen Worten: Mahlstedt ist neuer Leiter des Musicaltheaters am Richtweg, das zu der Düsseldorfer Unternehmensgruppe „Mehr Entertainment“ gehört. Er löst Kleyboldt, 68, ab, der das Haus insgesamt mehr als zehn Jahre betreut hat, und als Berater im Team bleibt.

Personalie: Nun ist es raus. Der neue Claus Kleyboldt heißt Martin Mahlstedt. Mit anderen Worten: Mahlstedt ist neuer Leiter des Musicaltheaters am Richtweg, das zu der Düsseldorfer Unternehmensgruppe „Mehr Entertainment“ gehört. Er löst Kleyboldt, 68, ab, der das Haus insgesamt mehr als zehn Jahre betreut hat, und als Berater im Team bleibt.

Mahlstedt, 39, ist ein gebürtiger Bremer. Der Diplom-Ökonom arbeitete zuletzt im Eventbereich des Bremerhavener Klimahauses. „Ab sofort kann ich das Kulturleben in meiner Heimatstadt aktiv beeinflussen“, sagte Mahlstedt über seine neue Aufgabe. Kleyboldt hinterlässt ihm ein gut bestelltes Feld. Mit mehr als 140000 Gästen stellte das Musicaltheater im vergangenen Jahr einen neuen Besucherrekord auf, heißt es in einer Mitteilung von „Mehr Entertainment“.

Australien: „Nich jeedeen Bumerang kummt trüch!“ Unter diesem Motto steht eine Lesung im Institut für Niederdeutsche Sprache (INS, Schnoor 41–43) – am Dienstag, 19. Mai, um 19 Uhr. Dirk Römmer liest und erzählt dann von Australien.

Fast sieben Jahre hat Römmer auf der anderen Seite der Welt verbracht – als Pastor der Deutschen Gemeinde in Sydney nämlich. „Weit weg von Norddeutschland lebte er dort mit seiner Familie und lernte die so ganz andere australische Kultur kennen“, heißt es in einer Vorschau des INS. Und: „Neben seiner Arbeit blieb Römmer genügend Zeit, das Land zu bereisen. Von Sydney bis Melbourne, von Brisbane bis Ayers Rock hat er den Kontinent erkundet.“

Was er dabei erlebte, hat er in Kurzgeschichten festgehalten. Römmer erzählt von Fledermäusen mit zwei Metern Flügelspannbreite, die in Schwärmen über seinem Haus kreisen, von riesigen Vögeln, die ihn beim Rasenmähen angreifen. Themen wie Weihnachten in der Ferne und Besuch aus Deutschland spielen ebenso eine Rolle wie die Bedeutung von Birkenstock-Sandalen auf dem fünften Kontinent. Und – nicht jeder Bumerang kommt zurück...

Der Eintritt zur Lesung im INS – Birkenstock-Sandalen hin oder her – ist frei.

Italien: Vor fast 30 Jahren war er schon einmal Gast der Bremer Talkshow „3nach9“, nun kommt er zurück – um über sein neues Album „Perfetto“ (nein, die Lieder handeln nicht von einer deutschen Supermarktkette) zu plaudern. Wer ist gemeint? Klar, Eros Ramazotti. Die Talkshow-Macher von Radio Bremen erwarten den italienischen Star am Freitag, 19. Juni, im Faulenquartier. Natürlich soll Ramazotti dann nicht nur reden, sondern vor allem: singen.

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