Inklusion Schwerpunktthema

„Mondays for Sixdays“ schlagen voll ein

Hatten gestern Spaß (vl.): Moderator Marcus Rudolph und die beiden Bremerhavener Basketballer Vincent Friederici und Adrian Breitlauch. Foto: töbelmann
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Hatten Montag Spaß (vl.): Moderator Marcus Rudolph und die beiden Bremerhavener Basketballer Vincent Friederici und Adrian Breitlauch.

Bremen – Lange, bevor die Türen in die ÖVB-Arena Montagmorgen öffneten, hatten sich draußen schon lange Schlangen gebildet. Der „Tag der Schulen“ im Rahmen der Bremer Sixdays war einmal mehr ein voller Erfolg. Was bei der ersten Austragung vor drei Jahren einmal mit 300 Schülern angefangen hatte, entwickelte sich in den vergangenen Jahren fast explosionsartig. Nach 1900 Kids 2019 strömten Montag weit mehr als 2000 Schüler in die Halle. In Anlehnung an die Schüler-Proteste an jedem Freitag unter dem Motto „Fridays for Future“ könnte man die Bremer Veranstaltung fast schon „Mondays for Sixdays“ nennen.

Sechstage-Chef Mario Roggow war begeistert über die Resonanz: „Das Ganze hat eine tolle Entwicklung genommen. Man darf ja nie vergessen, dass diese Kids unser Publikum von morgen sind. Deshalb muss man sich eben bemühen, sie schon früh in die Halle zu bekommen.“

Die Veranstaltung stand unter dem Motto der Inklusion in Schule und Sport. Anwesend waren auch Vincent Friederici und Adrian Breitlauch, zwei Basketballer des Zweitligisten Eisbären Bremerhaven. Beide waren Montag nach zwei Siegen am Wochenende extrem gut gelaunt. So erklärte Breitlauch: „Ich habe schon oft ein Spiel der Rollstuhl-Basketballer gesehen. Das ist wirklich stark, was die da leisten.“ Auf Nachfrage von Moderator Marcus Rudolph, was wohl wäre, wenn er sich in einen Rollstuhl setzen würde, antwortete Breitlauch: „Da würde wohl nicht viel Gutes bei rauskommen.“

In der Halle weilte auch Kristian Arambasic als Begleiter der 6b der Neuen Oberschule Gröpelingen. Arambasic ist nicht nur Lehrer, sondern zugleich auch Fußballtrainer des Bremen-Liga-Spitzenreiters FC Oberneuland.

Und was war seine Intention, um in die Halle zu kommen? „Wegen der Inklusion sind wir, ehrlich gesagt, nicht hier. Das erleben wir jeden Tag bei uns im Schulalltag. Wichtiger waren uns zwei andere Sachen. Erstens: Die Schüler sollen einmal die tolle Atmosphäre in der Halle mitkriegen. Ich bin früher oft zum Kidsday gegangen und habe Andreas Kappes oder Etienne de Wilde angefeuert. Und zweitens: Die Kids wohnen zwar in Gröpelingen, also in unmittelbarer Nachbarschaft zur Halle, waren zum Großteil aber noch nie drin. Dieses Erlebnis wollen wir ihnen heute mal hautnah vermitteln.“

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