5,6 Millionen Euro jährlich soll Bremen von Niedersachsen bekommen.

Mehr Geld für Pendel-Schüler

Weyhe - Bremen bekommt künftig mehr Geld für niedersächsische Kinder, die im Nachbarbundesland zur Schule gehen. 5,6 Millionen Euro jährlich soll das kleinste Bundesland ab August nächsten Jahres von Niedersachsen bekommen.

Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Bremens Senatorin Claudia Bogedan (beide SPD) am Montag in Weyhe nahe Bremen. Die Vereinbarung regelt auch, dass niedersächsische und bremische Schüler grundsätzlich Schulen im anderen Bundesland besuchen können.

„Die Vereinbarung ist Ausdruck der guten Nachbarschaft zwischen Niedersachsen und Bremen und schafft Sicherheit für die Familien, deren Kinder jenseits der jeweiligen Landesgrenze zur Schule gehen“, teilte Heiligenstadt mit.

Nach den letzten bekannten Zahlen besuchten Ende 2015 knapp 2.100 Schüler aus Niedersachsen öffentliche Schulen in Bremen. Knapp 400 Kinder pendelten in die Gegenrichtung. Deshalb erhält Bremen nun einen Ausgleichsbetrag von Niedersachsen, der erstmals auf Basis der durchschnittlichen Personalkosten je Schüler errechnet wurde. Bisher hatte Bremen 3,9 Millionen Euro jährlich erhalten.

dpa

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