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Mexiko in der Bremer Innenstadt

Oscar Jimenez Freitag in seinem „Lupita Mexican Bistro“ in der Bremer Innenstadt.
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Oscar Jimenez Freitag in seinem „Lupita Mexican Bistro“ in der Bremer Innenstadt.

Bremen – Chilis, Tacos, Tortillas. Die mexikanische Küche hat einiges an aromatischer Abwechslung zu bieten – und das unter anderem in der Bremer Innenstadt. Aktuelles Beispiel: Mexiko ist nun auch in der Gastro-Meile im „Forum am Wall“ im früheren Polizeihaus zu Haus.

Gleich im Eingangsbereich nämlich – in Sichtweite von „Fisherman’s Seafood“ – bietet Oscar Jimenez Freitag jetzt in seinem „Lupita Mexican Bistro“ mexikanisches Streetfood an. Gäste können die Speisen im Bistro essen oder sie zum Mitnehmen bekommen. Oscar Jimenez Freitag ist gebürtiger Kolumbianer mit deutschen Wurzeln und vor Jahren nach einem Grafik-Design-Studium nach Bremen gekommen. Hier war er neben der Arbeit in seinem Beruf immer schon im Gastro-Bereich beschäftigt. Und am Ende wurde dann das Hobby zum Beruf. Anfang vorigen Jahres eröffnete er in Kattenesch sein erstes „Lupita Mexican Bistro“.

„Ich hatte immer schon ein großes Interesse an mexikanischer Küche“, so Freitag. Der Appetit der Kundschaft in Kattenesch ermutigte ihn, das Konzept auch in der Bremer Innenstadt anzubieten. In der Gastro-Meile „Wache 6“ im „Wall-Forum“ hat er den Raum dafür gefunden: „Ich war oft mit meinen Kindern in der Stadtbibliothek und habe die Gastro-Meile sehr geschätzt. Als dort eine Fläche frei wurde, habe ich gleich zugegriffen“, sagt Freitag.

Und so gibt es hier nun Burritos und Quesadillas – wahlweise gefüllt mit Hähnchenbrust, Rinderhack, Schweinebraten und Chorizo, aber auch in vegetarischer und gar veganer Variante. Für Gäste gibt es Tische vor dem Bistro, buchstäbliches Highlight aber sind die Plätze im sogenannten Baumhaus im Zentrum der Gastro-Meile, das ausschließlich den „Lupita“-Besuchern offensteht, die dann aus einigen Metern Höhe einen richtigen Überblick über das Geschehen im „Wall-Forum“ genießen können. Oscar Jimenez Freitag öffnet sein Innenstadt-Bistro montags bis freitags in der Zeit von 11.30 bis 15 Uhr sowie sonnabends von 12 bis 16 Uhr. Anschließend macht er von 17 bis 20 Uhr für seine Gäste in Kattenesch weiter.

Freude an pflanzlicher Ernährung

Apropos „Forum am Wall“: Sean Moxie, Allan Moelholm und ihr Team haben den Wettbewerb „Pop-up-Store Gastro“ der Bremer Wirtschaftsförderung gewonnen und dürfen ihr Lokal-Konzept ab 1. Januar für zwölf Monate mietfrei umsetzen. Die ersten zwei Monate sind für den Umbau eingeplant, ab 1. März 2022 soll es dann richtig losgehen. Bremens Wirtschaftsförderer haben die Fläche im Rahmen des „Zukunftsfonds Innenstadt“ für die Hälfte der zuletzt gezahlten Kaltmiete angemietet.

„Wir wollen der Bremer Gastro-Szene ein neues Highlight hinzufügen und zeigen, wie lecker nachhaltige und rein pflanzliche Ernährung sein kann“, so Sean Moxie. „Unser Restaurant steht für ausgefallene vegane Küche mit kreativen und anspruchsvollen Gerichten. Dabei setzen wir einen klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und regionale und saisonale Zutaten.“ Zum Angebot gehören auch selbst hergestellte vegane Käse, Fleischalternativen und Chutneys zum Mitnehmen. „Wir sind für alle da, die kulinarisch neugierig und aufgeschlossen sind.“

Seit 2016 schreibt Moxie, der aus Bremen stammt, im Netz unter dieser Adresse für eine stetig wachsende Fangemeinde. Sein Geschäftspartner Allan Moelholm ist Unternehmer. „Bei uns sollen sich Menschen aus allen Schichten willkommen fühlen. Oft ist eine ökologische Lebensweise ein Luxus, den sich nicht alle leisten können. Daher bieten wir ein Tagesgericht an, das gegen Spende verkauft wird“, so Moxie.

Weihnachtslieder in der Böttcherstraße

Wir bleiben in der Innenstadt – und gehen mitten hinein in die Böttcherstraße. Dort sind gegenwärtig andere Klänge zu hören als zu anderen Zeiten des Jahres. Denn das Glockenspiel, eine der vielen Attraktionen der Straße, spielt in der Adventszeit an den Sonnabendnachmittagen nicht nur die bekannten Melodien, sondern auch – erraten! – Weihnachtslieder. Die Lieder „Tochter Zion“, „Es ist ein Ros‘ entsprungen“, „Oh, Du Fröhliche“, „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Alle Jahre wieder“ ertönen vom Giebel des Hauses des Glockenspiels jeweils um 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr, so eine Sprecherin.

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