Opfer zufällig ausgewählt

Messerattacke in Bremen: Täter psychisch krank

Ein Feuerwehrmann spritzt mit einem Feuerwehrschlauch eine Blutlache weg.
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Bei einer Messerattacke in der Bremer Innenstadt ist am Montagmorgen eine Frau verletzt worden. Der Täter soll in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden.

Der Mann, der Montag in der Bremer City eine Frau mit einem Messer angegriffen hat, ist psychisch krank. Nach ersten Erkenntnissen wählte er sein Opfer zufällig.

Bremen – Der 24-jährige Mann, der am frühen Montagmorgen, 17. Mai 2021, eine 46-jährige Frau vor einem Parkhaus auf der Bürgermeister-Smidt-Straße in Bremen mit einem Messer angegriffen hat*, ist nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden psychisch krank. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet, soll der Mann in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden.

Stadt im Land Bremen:Bremen
Fläche:325,56 Quadratkilometer
Einwohner:567.559 (Stand: 31. Dezember 2019)
Vorwahl:0421
Bürgermeister:Andreas Bovenschulte (SPD)

Nach ersten Ermittlungsergebnissen der Polizei soll der 24-Jährige aufgrund seiner psychischen Erkrankung sein Opfer am Montagmorgen gegen 7:10 Uhr zufällig ausgewählt und angegriffen haben. Der Mann hatte die Frau auf der Bürgermeister-Smidt-Straßen – in Höhe der Wandschneiderstraße – vor einem Parkhaus attackiert.

Messerattacke in Bremen: Täter wird zurzeit psychologisch begutachtet

Dem couragierten Eingreifen von Passanten ist es zu verdanken, dass der Mann ermittelt und festgenommen werden konnte. Das Opfer kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Mann wird derzeit weiter psychologisch begutachtet und soll dann zunächst in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden. Die weiteren Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Als Tatwaffe werden Messer immer wieder eingesetzt. Vergangenes Wochenende etwa wurde in Hamburg-Billstedt ein Mann mit einem Messer niedergestochen* und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Ende März verletzte ein 19-Jähriger im niedersächsischen Burgdorf einen 20-Jährigen mit einem Messer* lebensgefährlich. Und erst im Dezember war ein 27 Jahre alter Fahrdienstleiter am Bahnhof Langwedel ebenfalls mit einem Messer angegriffen* worden. * kreiszeitung.de, 24hamburg.de und nordbuzz.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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