Messe „Fisch & Feines“ bietet nachhaltige Produkte auf Einweggeschirr

Schlemmer geht’s nimmer

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Neues probieren – auf der „Fisch & Feines“ gibt es dazu reichlich Gelegenheit.

Bremen - Von Ralf Sussek. Seit gestern dreht sich in den Messehallen der Bremer Messe bei „Fisch & Feines“ wieder alles um den Genuss.

Vor ein paar Jahren als „Slowfish“ gestartet, hat die Messe (ÖVB-Arena, Hallen 2 uns 3) eine neue Ausrichtung bekommen: Mit regionale Delikatessen, handwerklich, nachhaltig und sorgfältig produziert. Und eben nicht nur Fisch, sondern auch Fleisch, Wurst, Öle und Chutneys, Marmelade, Biere und Weine.

„Auf der ,Fisch & Feines‘ gibt es Produkte, die es so in herkömmlichen Supermärkten nicht gibt“, sagt Andrea Rohde von der Messe Bremen. Nachhaltigkeit, regionale Vielfalt, traditionelle Herstellung und natürliche Lebensmittel – alle angebotenen Produkte unterliegen strikten Qualitätskriterien. So müssen sie frei von Geschmacksverstärkern und künstlichen Aromen sein.

Schon gestern Mittag zogen Scharen von Besuchern durch die Hallen, informierten sich über das spezielle und umfangreiche Schlemmer-Angebot, nahmen die ein oder andere Kostprobe. Zum Beispiel in der Kochschau, in der ein veganes Kückenragout angeboten wurde. Dazu hätte vielleicht ein „frisch aufgebrühter Bio-Eistee aus fairem Handel“ gepasst, aber den gab es ein paar Stände weiter. So wie die Genussmanufaktur „Die Schlemmerei“, die Soßen für viele Gelegenheiten im Angebot hat. Oder eine Bier- oder Kaffee-Manufaktur – diese Begrifflichkeit scheint quasi unersetzlich zu sein. Es sei denn, man versucht seine Produkte mit einem Wortspiel („Meat in Germany“) an den Verbraucher zu bringen. Oder hat sich gleich so spezialisiert, dass man sich „Bärlauch-Bauer“ nennen kann.

Nicht weit davon entfernt bot die JVA Bremen ein Tomatensalsa und Mango-Chutney an. Sichtbares Ergebnis einer TV-Doku, in der Häftlinge zusammen mit Fernsehkoch Steffen Henssler die Soßen hergestellt und das Bistro „Knasteria“ gegründet hatten. Und zwischen all den Ständen Sitzecken mit Tischen, an denen die Besucher sich dem kulinarischen Genuss der rund 220 Aussteller hingeben können. Doch wie köstlich und nachhaltig das Essen auch ist – meistens gibt es die Delikatessen nur von Einweggeschirr.

Es sei denn, man lässt sich von einem der vielen Winzer einen Wein kredenzen. Oder trinkt beim „Beer Craft Event“ in Halle 3 ein Spezialitätenbier. 18 handwerkliche Brauereien und Händler bieten laut der Messe knapp 50 verschiedene Biere an: Rotbier, Braunbier, Belgisch Witbier, Hefeweizen India Pale Ale, Berliner Weiße, Pils oder Haselnuss-Porter.

Die „Fisch & Feines“ ist am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Ticket kostet neun Euro. Es gewährt auch Eintritt zur „Reiselust“ und „Caravan“.

www.fisch-feines.de

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