Nach Arbeitsunterbrechung und Kurzarbeit

Mercedes-Werk Bremen: Sie bauen wieder!

Die Bremer Autobauer sind zurück – gearbeitet wird zum Teil mit Masken. Foto: MERCEDES-BENZ

Bremen – Sie bauen wieder, die Mitarbeiter im Bremer Mercedes-Werk! Nach Arbeitsunterbrechung und Kurzarbeit wegen Corona ist die Produktion in Sebaldsbrück wieder aufgenommen worden. Das teilte eine Unternehmenssprecherin am Montagnachmittag mit. Nach und nach sollen die Produktionskapazitäten der gesamten Palette gesteigert werden – unter strengen Hygieneregeln, wie es hieß.

Zum Beispiel legt das Werk in der Autostadt Bremen den Angaben zufolge mit dem SUV GLC los. Gleichzeitig werde auf derselben Linie die Produktion des Elektro-Mercedes EQC stufenweise hochgefahren. Zum Schutz der Mitarbeiter hat das Unternehmen mit dem Betriebsrat „ein umfassendes Maßnahmenpaket“ vereinbart. Dazu gehören Hygiene- und Reinigungsstandards, der Mindestabstand von 1,5 Metern und der Einsatz von Mund-Nasen-Masken in der Produktion.

Der Anlauf habe „sehr gut funktioniert“, wurde Standortleiter Michael Frieß zitiert. Das Bremer Werk mit seinen gut 12 500 Mitarbeitern starte mit einer Schicht. „Wir steigern den Betrieb schrittweise mit Blick auf behördliche Anforderungen, unsere Lieferketten und unsere Prozesse“, so Frieß weiter. Die Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 würden implementiert. Für den Autobauer sei es wichtig, dass sich „die Mannschaft im Werk und bei der Arbeit sicher fühlt“. Und wann werden die zwölf Modelle wieder in gewohntem Maß produziert? Genaue Zeitangaben machte der Werksleiter dazu nicht. Nur so viel: „Wir tun alles dafür, dass unser Werk bald wieder auf dem gewohnten Niveau produzieren kann.“

Die Autos werden zunächst in einer Schicht gebaut, sagte Betriebsratschef Michael Peters. Viele Dinge seien geregelt worden, damit die Kollegen sicher ihre Arbeit verrichten könnten. Das fange an den Toren mit Maßnahmen zum Abstand an. Zudem würden an allen Arbeitsplätzen, wie zum Beispiel in der Montage, Mund-Nasen-Masken getragen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden könne. Bei zwei Schichten soll es eine Entkopplung geben, damit sich die Mitarbeiter nicht begegnen. Die Maßnahmen seien ungewohnt, aber alle seien sehr diszipliniert, so Peters.  gn

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