Bei Mercedes in Sebaldsbrück beginnt Serienproduktion 

E-Klasse-Cabrios laufen vom Band: „Meilenstein für das Werk“

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Am Montag war Produktionsstart im Bremer Mercedes-Benz-Werk für das neue E-Klasse Cabriolet.

Bremen - Es läuft. Die Produktion im Bremer Mercedes-Werk läuft auf Hochtouren. Am Montag hat die Serienproduktion des neuen E-Klasse-Cabriolets begonnen. „Das ist ein Meilenstein für den Standort“, sagt Werkleiter Peter Theurer. Innerhalb von drei Jahren hat die Sebaldsbrücker Autoschmiede ihre gesamte Produktpalette mit zehn Modellen runderneuert. Das Cabrio ist das fünfte der E-Klasse-Produktionsfamilie. Die Markteinführung ist für den Spätsommer geplant.

Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands „Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management“, bezeichnet das neue Cabriolet der E-Klasse als „Paradebeispiel für die hohe Varianz in den Mercedes-Automobilwerken“. Größtmögliche Flexibilität gilt als zentraler Erfolgsfaktor. Schäfer: „Das Werk Bremen setzt hier mit seiner starken Mannschaft und der Anlauferfahrung der vergangenen Jahre Maßstäbe im globalen Produktionsnetzwerk.“

Die Bremer Mannschaft beherrsche maximale Fertigungsflexibilität über die gesamte Modell- und Variantenvielfalt mit unterschiedlichsten Antriebsarten, sagt Theurer. Und weiter: „Fahrzeuge ,made in Bremen’ werden bis Ende des Jahrzehnts die ganze Bandbreite an intelligenten Antrieben abdecken – vom klassischen Verbrennungsmotor über Plug-in-Hybride bis zu Brennstoffzellen- und Elektrofahrzeugen.“

Das E-Klasse-Cabrio wird in der Montage auf dem gleichen Band gefertigt wie das E-Klasse-Coupé, das C-Klasse-Coupé und das C-Klasse-Cabriolet. Mit einer Vielzahl an Ausstattungsvarianten setze „der offene Viertürer mit klassischem Stoffverdeck, der puristisch-sinnliches Design mit großzügigem Langstreckenkomfort und modernster Technik vereint“, hohe Anforderungen an die Produktion, die unter anderem von „intelligenten Logistikkonzepten umgesetzt werden“, heißt es. So lieferten fahrerlose Transportsysteme „Warenkörbe mit den exakt auf das individuelle Fahrzeug abgestimmten Komponenten und Bauteilen ans Band, wo sie ohne Zwischenpuffer montiert werden“.

Modernste Methoden in den Hallen

Auch setzen die Bremer auf digitale Kommunikationstechnologien. So biete das „Q-Tor“ Live-Visualisierungen der Fertigungsschritte am Band und mache Prozesse der Qualitätsprüfung so digital und in Echtzeit möglich. „Das Konzept einer papierlosen Fabrik, das die Dokumentation der einzelnen Arbeitsschritte auf Papier ersetzt, wird durch modernste Datenübertragung und neue Hardwarelösungen sukzessive in die Hallen integriert“, sagt ein Firmensprecher.

Mit mehr als 12.500 Mitarbeitern ist das Mercedes-Benz Werk in Sebaldsbrück größter privater Arbeitgeber in der Region. Aktuell werden am Standort zehn Modelle produziert: die Limousine, das T-Modell, das Coupé und das Cabriolet der C-Klasse, das Coupé und Cabriolet der E-Klasse, der Geländewagen GLC, das GLC Coupé sowie die beiden Roadster SLC und SL.

Als Lead-Werk für die C-Klasse lenkt das Bremer Werk die weltweite Produktion der volumenstärksten Baureihe von Mercedes-Benz in den Auslandswerken Tuscaloosa/USA, Peking/China und East London/Südafrika. Auch die Produktion des GLC wird von Bremen als Hauptproduktionsstandort gesteuert.

je

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