Der Martinshof zeigt auf der „Grünen Woche“ in Berlin seine „Senatsprodukte“

Mit Marmelade und Tee an der Spree

Bremer „Stadtmusikanten-Konfitüren“ für Berlin – von links gesehen: Michaela Kirschke-Döding, Kathrin Pfeifer und Jana Kromarek auf der „Grünen Woche“.
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Bremer „Stadtmusikanten-Konfitüren“ für Berlin – von links gesehen: Michaela Kirschke-Döding, Kathrin Pfeifer und Jana Kromarek auf der „Grünen Woche“.

Bremen - 1 630 Aussteller aus 67 Ländern präsentieren sich und ihre Angebote und Produkte bis zum 27. Januar auf der „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin. Aus Bremen ist unter anderem der Martinshof auf der – so die Berliner Eigenwerbung – „weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau“ vertreten.

Der Martinshof der Werkstatt Bremen wiederum gilt als eine der größten Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland. Große – auch: bundesweite – Aufmerksamkeit bekam der Martinshof durch eine so originelle wie innovative Reihe von Lebensmitteln, die gut zu einem Auftritt auf der „Grünen Woche“ passt.

Gemeint sind die „Senatsprodukte“, sprich: „Senatskonfitüre“, „Senatskaffee“, „Senatstee“. 2010 wurde zudem die „Stadtmusikanten-Konfitüre“ eingeführt. Im vergangenen Jahr kamen der „Senatshonig“ und die „Senatsöle“ hinzu. „Alle Produkte gingen erfolgreich in den Markt, sichern inzwischen 70 Personen regelmäßig die Arbeit und werden über den Internethandel, an Fachgeschäfte und über regionale Märkte vertrieben“, sagt eine Sprecherin. Im früheren Casinogebäude der Werft AG „Weser“ werden „Senats“-Lebensmittel verarbeitet.

Der Martinshof-Geschäftsführer Wilfried Hautop kündigte inzwischen einen weiteren Ausbau der Produktpalette an: „Und im nächsten Jahr bringen wir den ‚Bremer Senatswein‘ nach Berlin. Der wurde im vergangenen November geerntet und reift derzeit noch in Erden/Mosel im großen Fass.“ In der Heimat des Bremer Ratskellermeisters also.

Zu finden ist der Martinshof bei seinem Berliner Auftritt in Halle 20, das ist die „Niedersachsen-Halle“ der „Grünen Woche“. In Halle 20 werben auch die Wirtschaftsförderer für Bremen und Bremerhaven. Lebensmittel stehen dabei im Mittelpunkt. Fisch und Schokolade, Kaffee und Bier – das Bundesland Bremen zeigt sich auf 116 Quadratmetern an Stand 102 mit acht Ausstellern als Standort großer Marken und kleiner, findiger Spezialitätenanbieter.

Zu den bremischen Vertretern zählen „Heidi-Lachs“, die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft und Azul-Kaffee. Auch die Bremer Touristik Zentrale (BTZ) ist in Berlin dabei. · kuz

http://www.werkstatt-bremen.de

http://www.gruenewoche.de

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