Deutsche Bank steigert Geschäftsvolumen in Bremen um 9,3 Prozent

Marktanteile hinzugewonnen

Die drei Spitzenleute der Deutschen Bank in Bremen blicken nach oben und damit nach vorne: Dr. Martin Klinkhammer (v.l.), Dirk Braun und Ludwig Blomeyer-Bartenstein.

Bremen - Von Jörg EsserBREMEN · Die Deutsche Bank spürt in Bremen das Vertrauen ihrer Kunden. Das Bankhaus jedenfalls hat nach eigenen Angaben im Jahr 2009 Marktanteile in der Hansestadt dazugewonnen.

„Zu keiner Zeit haben uns unsere Kunden mehr Vermögen anvertraut“, sagte Dirk Braun, der für die Betreuung der Privat- und Geschäftskunden in der Region Weser/Ostwestfalen zuständig ist, gestern im Jahrespressegespräch in Bremen.

Zum Jahresende betreute die Deutsche Bank rund 90 000 Privat- und Geschäftskunden in Bremen. Das waren 7,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Geschäftsvolumen stieg um 9,3 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro, das Anlagevolumen um 11,5 Prozent auf mehr als 1,3 Milliarden Euro. In turbulenten Zeiten suchten die Anleger nach „einem verlässlichen und starken Partner“, sagt Braun, der „Transparenz, Sicherheit und Stabilität“ garantiere. Bei den Bankkunden hat er zudem „eine neue Ernsthaftigkeit im Umgang mit Finanzprodukten“ festgestellt. Und darum bringt auch die Deutsche Bank ihre Anlageprodukte jetzt mit „Beipackzettel“, sprich mit einem Informationsblatt, auf den Markt. Auch bei der Baufinanzierung setzen immer mehr Bremer auf die Deutsche Bank. Die Zahl der abgeschlossenen Baufinanzierungen stieg im vergangenen Jahr in der Hansestadt um 37,1 Prozent, das Baufinanzierungsvolumen belief sich auf rund 290 Millionen Euro.

Im bremischen Mittelstand ist die Deutsche Bank fest verankert. Rund um den Roland betreut das Geldinstitut rund 14 200 Mittelständler, sagt Ludwig Blomeyer-Bartenstein, Leiter des Firmenkundengeschäfts. Mit 75 Prozent der Unternehmen arbeiten die Deutschbanker seit mindestens zehn Jahren zusammen. „Wir sehen keine Kreditklemme“, fährt Blomeyer-Bartenstein fort. Er sieht großes Potenzial: „Wir wollen beim Mittelstand weiter wachsen.“

Ein sehr erfolgreiches Jahr konstatiert Dr. Martin Klinkhammer, als Leiter „Private Wealth Management“ für die vermögenden Kunden der Deutschen Bank in Bremen verantwortlich. Schwankende Finanzmärkte verlangten von den Anlegern und damit auch von ihren Beratern „Handlungsgeschwindigkeit“. Und da fühlt sich das Haus gut gerüstet. 2009 wurde ein „hoher Zufluss an Neugeldern“ registriert, zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor.

In Bremen beschäftigt die Deutsche Bank rund 100 Mitarbeiter. Im Stadtgebiet betreibt das Geldinstitut sieben Filialen, „umzu“ kommen noch einmal sieben hinzu. In der vom Domshof aus betreuten Region Weser/Ostwestfalen sind es 45. Die Zahl der Mitarbeiter liegt bei 750.

WWW.

deutsche-bank.de

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