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Maritime Tage: Erste Schiffe und Acts stehen fest

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Von: Andree Wächter

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Vom 17. bis 21. August wird Bremerhaven zum Mekka für alle maritimen und kulturellen Fans. Der Lütte-Sail-Nachfolger findet statt.

Bremerhaven - 2025 soll es wieder die große Windjammerparade „Sail“ stattfinden, nachdem sie 2020 ins Wasser gefallen war. Bis dahin sollte es jährlich eine „Lütte Sail“ geben. Aus Marketinggründen heißt die „Lütte Sail“ nun fest „Maritime Tage“. Die Begründung: Es soll eine klare Abgrenzung geben und die Erwartungen sollen nicht so hoch sein. Hoch wird es am Sonnabend, 20. August zugehen, dann steigt ein großes Höhenfeuerwerk über der Weser.

StadtBremerhaven
BundeslandBremen
Vorwahl0471
Einwohner113.634 (2019)

„Maritime Tage“ sind ein Mix aus Schifffahrt und Entertainment. Entsprechend ist das Programm zugeschnitten. Sofern Corona es zulässt, sind fünf Tage geplant, vom 17. bis zum 21. August. Einige Schiffe haben ihr Zusage schon gegeben: die „Alexander von Humboldt II“, die „Pascual Flores“ aus Spanien, „BV2 Vegesack“, „Schulschiff Deutschland“ und die „Artemis“ aus Holland. Auch das Feuerschiff „Elbe 1“ wird voraussichtlich vor Ort sein. Angefragt sind die „Götheborg“, die „Dar Mlodziezy“ und die „Mir“. Mit der „Wal“ und der „Welle“ kommen zwei Dampfschiffe nach Bremerhaven.

Neben den Groß-Seglern plant der Landesverband Motorbootsport Niedersachsen mit rund 40 Schiffen nach Bremerhaven zu kommen. Die Schiffergilde Bremerhaven plant einen „Tag der offenen Tür“. Es soll an den fünf Tagen Segeltörns, Schiffsbesichtigungen und Hafenrundfahrten geben.

Maritime Tage: Viele Schiffe und viel Musik in Bremerhaven

Für die einen sind die Schiffe das Highlight, für viele andere das Rahmenprogramm bei den „Maritimen Tagen“. Auf dem Willy-Brandt-Platz sollen Sarah Connor und Ben Zucker auftreten. Ebenfalls eingeplant sind der DJ Cas Paris zusammen mit einem Philharmonie-Orchester unter dem Motto „Electronic Dance Music (EDM) meets Classic“. Weitere Künstler werden demnächst bekannt gegeben. Ebenfalls beliebt ist die Bühne Lloyd-Dock. Dort ist ein Treffpunkt für lokale Musiker und Bands.

Zwischen Schiffe anschauen und vor den Bühnen feiern, bleibt Zeit für einen Imbiss. Es soll ein Street-Food-Festival mit bis zu 25 Ständen geben. Darüber hinaus soll es auf dem Gelände weitere Essens- und Getränkestände aufgebaut werden. Auf der „Europa-Meile“ können sich die Bremerhavener Partnerstädte präsentieren.

Das spanische Segelschiff „El Galeón“ zählte zu den Blickfängen der „Maritimen Tage“ 2021.
Das spanische Segelschiff „El Galeón“ zählte zu den Blickfängen der „Maritimen Tage“ 2021. © DPA/Schuldt

Beim Verlassen des Geländes lohnt sich ein Blick zurück. Die großen Windjammer werden beleuchtet sein. Dazu die Gebäude der Schiffergilde und des Klimahauses. Neu erstrahlen sollen das Hafenbecken und der Loschen-Leuchtturm.

Im Sommer 2021 lockten die „Maritimen Tage“ trotz Corona rund 58.000 Menschen an. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit einer deutlichen Steigerung. 300.000 Gäste wären eine wünschenswerte Größenordnung. Ohne große Coronaeinschränkungen ist dieses Ziel zu erreichen. Egal, wie viele Besucher kommen, die Kosten bleiben relativ konstant. Die Stadt Bremerhaven schätzt, dass die fünf Tage rund 580.000 Euro kosten. Trotz gestiegener Preise werden die Standgebühren nicht erhöht. Die Schausteller hätten schon genug unter der Pandemie gelitten, so der Tenor aus dem Rathaus der Seestadt. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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