Maritime Woche: Wissenschaft und buntes Programm an der Schlachte

Exkursion zu Wasserbüffeln

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Hier an der Schlachte findet die Martime Woche zu einem wesentlichen Teil statt. Jan-Peter Halves (v.l.), Christiane Weiß und Horst Rehberg stellten gestern das erweiterte Programm auf dem „Schiff No.2“ vor.

Bremen - Von Ralf Sussek. Die Maritime Woche startet am Wochenende. Sie hat sich in den vergangenen acht Jahren zu einem vielfältigen Bildungs- und Erlebnisereignis entwickelt – mit einem acht Seiten starken, eng bedruckten Programm.

Neun Tage lang, vom 12. bis 20. September, soll das Maritime in Bremen alles beherrschen. „Wir holen die Häfen in die Stadt“, formuliert es Horst Rehberg, kaufmännischer Geschäftsführer von Bremenports. So gibt es die Möglichkeit, die Bremischen Häfen zu entdecken – dafür muss man allerdings immer noch hinfahren –, ein Bürgerfest und es findet der Schlachte-Drachenbootcup statt. Musikalisches Highlight dürfte Newcomer Joris sein. Der 25-jährige Stuhrer hat gerade mit „Herz über Kopf“ die Playlists sämtlicher Radiostationen gestürmt.

Gleich acht Expeditionen in die Häfen werden von Bremenports angeboten. Das reicht von einer kostenlosen Hafenbustour über das Container- und Auto-Terminal Bremerhaven (bereits ausgebucht) über eine Entdeckertour zu Fuß über den „Kompensationsraum Luneplate“ – mit den „Hausherren“, einer Wasserbüffelherde – bis hin zu einer Tour mit dem eigenen Rad in die Überseestadt („Bremen erfindet sich neu“) und eine Tour mit der MS „Friedrich“ weserabwärts zur Schleuse Hemelingen („Wo die Weser einen großen Bogen macht“). Der Hohentorshafen („Ein Hafen mit Geschichte“) kann ebenso erkundet werden wie der Holz- und Fabrikenhafen („Von Pfefferminz und Fischmehl“), der Neustädter Hafen mit Güterverkehrszentrum („Von Bremen in die Welt“) und die Industriehäfen („Einmal Panama und zurück“). „Die Häfen in Bremen sind mit ihren verschiedenen Ladungen sogar interessanter als die Container-Verladung“ findet Rehberg.

Im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4/5) können sich Interessierte rund um das maritime Thema fortbilden. Von Sonnabend, 12., bis Donnerstag 17. September, geht es um den „Einsatz moderner Meerestechnologie aus Bremen“, wird die Geschichte „Vom Echolot zur elektronischen Seekarte“ erzählt oder der Untergrund von Bremen („Salz, Sand und mehr“) unter die Lupe genommen. Und es wird ein Blick über den maritimen Tellerrand hinaus riskiert: Bei der „Gefährdung durch Fukushima und Tschernobyl“ zum Beispiel oder beim Vortrag über „Neues aus dem Sonnensystem“.

Das Festwochenende an der Schlachte beginnt am Freitag, 18. September, mit der Lampionfahrt der Sportboote, am Sonnabend ist die Schiffsparade. „Dafür haben wir mehr als 170 Anmeldungen“, sagt Jan-Peter Halves von der City-Initiative, die für die Organisation verantwortlich zeichnet. Die Parade macht den Auftakt für ein volles Programm an der Schlachte, mit Musik (Shantys, Gospel, Joris) auf mehreren Bühnen, mit Maritimem Markt, mit der Bio-Stadt im Focke-Garten (zwischen Stephani- und Eisenbahnbrücke), mit kostenlosen Fahrten in führerscheinfreien 15-PS-Sportbooten, zwei Höhenfeuerwerken und dem Drachenbootcup auf der Weser am Sonntag. Hinzu kommt ein Bürgerfest „Zehn Jahre Stadt der Wissenschaft“ (beim „Weser-Tower“). „Das wird die schönste Woche im Jahr“, verspricht Christiane Weiß (City-Initiative). Das komplette Programm gibt es im Internet.

www.maritimewoche.de

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