Polizeieinsätze in Bremen

Mann mit Waffe am Hauptbahnhof und Schüsse in Gröpelingen

Ein Mann mit einem Sturmgewehr hat am Bremer Hauptbahnhof einen Polizeieinsatz ausgelöst.
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Ein Mann mit einem Sturmgewehr hat am Bremer Hauptbahnhof einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Schüsse in Gröpelingen und ein Mann mit Gewehr am Hauptbahnhof: Waffendelikte sorgten am Neujahrsnachmittag für mehrere Polizeieinsätze.

Bremen – In der Hansestadt gab es am Neujahrstag mehrere Polizeieinsätze, ausgelöst durch Waffen. Wie die Polizei in Bremen berichtet, meldete eine Passantin zunächst eine Person in Gröpelingen, die mehrere Schüsse aus dem Fenster eines Wohnhauses in der Gröpelinger Heerstraße abgab.

Stadt in Bremen:Bremen
Fläche:326,7 km²
Bevölkerung:569.352 (2019)
Bürgermeister:Andreas Bovenschulte

Die Einsatzkräfte machten die Wohnung ausfindig und sicherten den Bereich ab. Dazu sperrten sie auch die Gröpelinger Heerstraße. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Eine 26 Jahre alte Frau gab sich als Schützin zu erkennen. Sie wollte laut eigenen Angaben die Schreckschusspistole ihres Bruders einfach mal ausprobieren. Die Waffe wurde beschlagnahmt, eine Strafanzeige gefertigt.

Waffen sorgen für Polizeieinsätze in Bremen: Mann mit Sturmgewehr am Hauptbahnhof

Fast gleichzeitig zielte ein 38 Jahre alter Mann mit einem täuschend echt aussehenden Sturmgewehr auf dem Bremer Bahnhofsplatz auf einen 31-Jährigen. Als er eine Streifenwagenbesatzung erblickte, steckte der Verdächtige die Waffe schnell in einen Mülleimer und floh. Die Einsatzkräfte überprüften ihn und stellten die Softairwaffe sicher.

Laut eigener Aussage wollte sich der 38-Jährige mit seinem 31 Jahre alten Bekannten nur einen Spaß erlauben. „Aus Spaß wurde Ernst und die Polizei fertigte eine Strafanzeige wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“, so ein Sprecher der Polizei. Zudem bekam der 38-Jährige einen Platzverweis ausgesprochen. Die weiteren Ermittlungen sowie die Prüfungen von Kostenrechnungen der Einsätze dauern an.

Polizei Bremen warnt vor Anscheinswaffen: „So handeln, als sei die Waffe echt“

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Bremen erneut daraufhin, dass laut Waffengesetz das Tragen von Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit verboten ist. Damit sind Waffen gemeint, die täuschend echt aussehen, es aber nicht sind.

„Für die meisten Menschen sind Waffenattrappen kaum von echten zu unterscheiden“, mahnt der Polizeisprecher. „Die Polizei muss Hinweise auf derartige Vorfälle sehr ernst nehmen und folglich zur Abwehr von Gefahren für andere und sich selbst so handeln, als sei die Waffe echt.“

Waffen sorgen für Polizeieinsätze in Bremen: weitere Blaulicht-Meldungen aus der Region

Weitere Polizei-Meldungen aus der Region: Bei einem Corona-Protest in Verden haben Demonstranten Polizisten angegriffen und verletzt. In Rotenburg haben Jugendliche eine Polizeiwache mit Böllern attackiert. Und beim Silvester-Chaos in Bremen gab es Schlägereien, Einbrüche und viele Waffendelikte. *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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