12. Festival „Summer Sounds“ in der Neustadt / Live-Musik, Sport und Sehnsucht

Auf dem „magischen Hügel“

Der „magische Hügel“ in den Neustadtswallanlagen – auf dem Hügel und rund um ihn herum werden am 12. August die „Summer Sounds“ gefeiert. Dann natürlich bei strahlendem Sonnenschein, das versteht sich ja von selbst. - Foto: Kuzaj

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Es geht wieder auf den „magischen Hügel“. Nein, nicht in Bayreuth. In der Bremer Neustadt. „Magischer Hügel“ – so nennen die Organisatoren rund um Stadtteilmanagerin Astrid-Verena Dietze den Hügel in den Neustadtswallanlagen, der Jahr für Jahr im Zentrum des Festivals „Summer Sounds“ steht – in diesem Jahr am Sonnabend, 12. August, ab 14 Uhr.

Musik, Kooperation, Vernetzung. Diese Stichworte nennt Dietze, wenn sie vom Festival spricht. Im Park zwischen Neustadtscontrescarpe und Neustadtswall gibt es wieder zwei Hauptbühnen, die „Hügelbühne“ und die Bühne der Hochschule. Dazwischen und rundherum: eine „Kinderwiese“, eine Jazz-Jurte der Musikerinitiative Bremen (MIB), Teilnehmer eines internationalen Jugend-Workcamps, ein mobiler Sportpark der Initiative „Hood Training“, ein Infomobil zum Thema „Integration von Flüchtlingen“, ein „Sehnsuchtsmobil“ zum Thema „Europa“.

Mitmachaktionen, Workshops, Live-Musik – die nunmehr zwölften „Summer Sounds“ beginnen um 14 Uhr auf der Bühne der Hochschule mit einer Tanzaufführung. Es folgen: Musik für Kinder (14.30 Uhr), die Singer-Songwriterin Annelie Bo (15.15 Uhr), die Musikerin Meral Al-Mer (16 Uhr). Ab 17 Uhr spielen die Gewinner des Hochschulwettbewerbs „Live on Stage“, um 20 Uhr folgt ein Rap-Slam, um 21 Uhr House-Musik. Um 23 Uhr übernimmt dann der Bremer DJ Majestix die Regler.

Das Programm der „Hügelbühne“ beginnt mit zwei Bremer Bands – mit „Havington“ (16 Uhr) und „Masters and Thieves“ (17.20 Uhr). Um 18.40 Uhr folgt der Australier Joel Havea, um 20 Uhr gibt‘s Beat und Rock mit „The Sixth Son of Anderson Lee“.

Brüssel, Yorkshire, Luxemburg

Um 21.20 Uhr steht die Brüsseler Band „Fùgù Mango“ auf dem Programm, um 22.40 Uhr die „Dead Lovers“ (Manchester, Berlin, Luxemburg). Indie-Rock mit „King No-One“ aus Yorkshire (England) kommt um Mitternacht. Um 1 Uhr – dann ja schon am Sonntag, 13. August – beginnt schließlich eine „After-Summer-Sounds“-Party im „Modernes“ am Neustadtswall.

Stadtteilmanagerin Dietze freut sich, mit dem diesjährigen Programm „noch mehr musikalische Vielfalt“ als bisher anzubieten. Die englischen Newcomer von „King No-One“ würden bei den „Summer Sounds“ ihr erstes Konzert außerhalb Großbritanniens geben.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass es rund um die „Summer Sounds“ für die Festivalbesucher praktisch keine Parkplätze gibt – und empfehlen, besser gleich mit Bus und Bahn zu kommen. In der Nähe des „magischen Hügels“ halten die Straßenbahnlinien 4 und 6 (Leibnizplatz).

www.summersounds.de

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