Magier Hans Klok gastiert im Januar im Bremer Musicaltheater

Mit offenen Augen träumen

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Freut sich auf die Show und das Bremer Publikum: Der Magier Hans Klok gastiert vom 29. bis 31. Januar 2016 mit seiner Show „The New Houdini“ im Musicaltheater.

Bremen - Von Steffen Koller. Lebensgefahr ist sein Elixier, die Illusion sein Mittel: Der Zauberer Hans Klok (46) gastiert im Januar 2016 mit seiner Show neuen „The New Houdini“ in Bremen. Im Vorfeld sprach der Niederländer gestern über seine Tricks, das Bremer Publikum und über Zuschauer, die vor lauter Staunen schon mal zu klatschen vergessen.

Mit nichts Geringerem als der „größten Illusionsshow der Welt“ wirbt Hans Klok im Vorfeld seiner Tournee, die ihn von November 2015 bis Januar 2016 in fast 40 deutsche Städte führt. Es sei eine Show voller „Spannung, Schönheit, Stunts und Sensationen“, heißt es in einem Pressetext über die Darbietungen des 46-Jährigen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, hat dazu vom 29. bis 31. Januar 2016 im Musicaltheater Bremen die Gelegenheit. Dass die Hansestadt das Finale seiner dreimonatigen Tour darstellt, scheint dabei kein Zufall, schließlich gefallen ihm Bremen und das Publikum hier „sehr gut“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Besonders vom Musicaltheater sei er sehr angetan. „Es ist recht klein, dafür aber intim, man ist nah am Publikum.“

Drei Jahre Vorbereitung habe er in die Show gesteckt, es würden Tricks gezeigt, die er seit Jahren präsentiert, aber auch neue Einlagen, die er speziell für diese Tour vorbereitet habe, sagt er. Wenn er seine Leidenschaft in drei Worten beschreiben sollte, würde er sagen: „Meine große Liebe!“ „Die Zuschauer sollen träumen – träumen mit offenen Augen“, wünscht sich der Magier, der verrät, dass es schon oft passiert sei, dass Menschen zu klatschen vergessen hätten, so „fasziniert und fassungslos“ seien sie gewesen.

„Meine große

Liebe!“

Und auch für ihn ist trotz seiner langen Karriere – bereits im Alter von 14 Jahren gewann der Niederländer die „European Youth Magician Champion Trophy“ – jede Show eine neue Herausforderung. „Für mich ist es spannend, ob ein Trick funktioniert und ob er auch beim Publikum ankommt.“ Und für den wohl spektakulärsten Trick – die „Kralle des Todes“ – begebe sich der Illusionist sogar in Lebensgefahr, wie er sagt. In eine Zwangsjacke gepackt, hängt der Magier kopfüber an einem brennenden Seil und muss versuchen, sich möglichst schnell zu befreien. Gelingt ihm das nicht, wird er von messerscharfen Stahlkrallen durchbohrt. Fiktion, Realität, Illusion? Das verrät der 46-Jährige nicht, Berufsgeheimnis eben.

Trotz Nervenkitzels sei seine Show für jedes Alter geeignet, meint Klok und fügt an: „Illusion hat keine Altersbeschränkung. Es ist ein einzigartiger Blick in die magische Welt.“ Zu seiner Show wurde der Magier übrigens vom Entfesselungskünstler Harry Houdini inspiriert, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch seine Show weltberühmt wurde. „Meine Show ist eine Hommage an ihn“, so Klok abschließend.

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