Ab Montag 2G im Einzelhandel

Bremen: Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ bleiben offen

Das kleine Riesenrad auf dem Domshof dreht weiter seine Runden: Bremer Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ bleiben geöffnet.
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Das kleine Riesenrad auf dem Domshof dreht weiter seine Runden: Bremer Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ bleiben geöffnet.

Die schärferen Coronaregeln sind beschlossen. Auch in Bremen wird sich einiges ändern. Doch vieles bleibt auch so, wie es jetzt ist. So bleiben der Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ in Bremen und der Weihnachtsmarkt in Bremerhaven geöffnet.

Bremen - Der Weihnachtsmarkt und der „Schlachte-Zauber“ in der Bremer Innenstadt bleiben auch nach den Beratungen der Ministerpräsidenten geöffnet. Es gelten weiterhin die 2G-Regel in Ausschank- und Imbissbetrieben und in Karussells sowie die Maskenpflicht auf dem gesamten Marktgelände.

Auch Werder hat Glück: Es gilt die am Mittwoch vereinbarte Regelung, dass nur Dauerkartenbesitzer Einlass zum Spiel heute Abend gegen Erzgebirge Aue haben. Aber eben auch alle Dauerkartenbesitzer. Für die Umsetzung der am Donnerstag beschlossenen Regelung mit einer Kapazitätsbegrenzung auf 15 000 Zuschauer sei die Zeit zu knapp. Das sei nicht mehr rechtzeitig und rechtssicher zu regeln, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) bei einer Pressekonferenz im Rathaus.

Maskenpflicht für alle Klassen

Was in Bremen zukünftig – das heißt ab Montag – gilt, ist unter anderem eine Maskenpflicht in den Schulen für alle Klassenstufen. Auch wird die 2G-Regelung im Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte des täglichen Bedarfs eingeführt. Und diese muss streng kontrolliert werden, so Bovenschulte. Zudem ist der Zugang zu Kinos, Theatern und Gaststätten, zu allen Einrichtungen und Veranstaltungen der Kultur- und Freizeitgestaltung nur noch für Geimpfte und Genesene möglich. Übrigens: Auch wenn in Bremen die Hospitalisierungsinzidenz weiter steigt und Warnstufe 3 ausgerufen wird, bleibt es bei der 2G-Regelung für die Gastronomie.

Bei Sport- und anderen Großveranstaltungen sind ab Montag nur noch 15 000 Zuschauer zulässig. Weniger geht immer, mehr nicht. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen dürfen maximal 5 000 Zuschauer dabei sein. Und zusätzlich gilt Maskenpflicht und 2G. Neu ins Spiel kommt der Inzidenzwert von mehr als 350 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner an sieben Tagen. Wird der überschritten, werden Clubs und Discos in Innenräumen geschlossen. Und dann gilt auch eine Obergrenze für private Feiern (50 Personen drinnen, 200 draußen).

Zurück nach Bremen: Dort will der Senat am Freitagvormittag das Gesetzespaket auf den Weg bringen. Am Nachmittag soll der Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss der Bürgerschaft zustimmen. Dann könnten die Regelungen ab Montag in Kraft treten. Für Donnerstag, 9. Dezember, kündigte Bovenschulte eine Regierungserklärung im Parlament an.

Corona: Hospitalisierungsinzidenz sinkt in Bremen unter 5

202 neue Corona-Infektionen hat das Gesundheitsressort am Donnerstag gemeldet, davon 150 in de Stadt Bremen. Hier sinkt die Hospitalisierungsinzidenz weiter: von 5,1 auf 4,7 (Bremerhaven: 8,8). Auch der Sieben-Tage-Inzidenzwert sinkt in Bremen wieder unter 200: auf 197. In Kliniken des Landes liegen 71 Corona-Patienten (Vortag: 75).

Von Jörg Esser

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