Luftfahrt und Technik

Ausstellung: Flugzeug-Fotos im Großformat

+
Ausstellungseröffnung am Flughafen – von links gesehen: André Walter, Standortleiter Airbus Bremen, Flughafen-Chef Jürgen Bula, Peter Siemering, Chef der Bremer Touristik-Zentrale und Luftfahrt-Fotograf Dietmar Plath.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Der norddeutsche Luftfahrtfotograf Dietmar Plath hat mehr als 130 Länder bereist, um Flugzeuge an ungewöhnlichen und exotischen Orten zu fotografieren. Das muss man erstmal bringen. Entstanden sind auf diesen Reisen „einzigartige Aufnahmen, die Technik und Natur auf unvergleichliche Art zusammenbringen“, wie eine Flughafen-Sprecherin sagt.

Unter dem Titel „Up and Away“ stellt Plath einige seiner Fotografien jetzt an einem wahrhaft passenden Ort aus – am Bremer Flughafen nämlich. Im Gatebereich, um genau zu sein. Eröffnet wurde die Schau dieser Tage in der nagelneuen „Airport Lounge“ in der Abflugzone, die wiederum erst am 29. Mai offiziell eröffnet werden soll. Insgesamt 33 Airbus-Fotografien sind es, die Plath präsentiert – auf 1,80 Meter mal 1,20 Meter großen Tafeln.

Flughafen-Chef voll des Lobes für „einmalige Exponate“

„Ich finde es beeindruckend, neue Kulturen und Länder zu entdecken und schon als Kind faszinierten mich die Luftfahrt und Technik. Heute kann ich die Arbeit mit meiner Leidenschaft vereinen und mein immer wiederkehrendes Fernweh stillen“, sagt Plath.

„Die Exponate von Dietmar Plath sind einmalig“, sagt Flughafen-Chef Jürgen Bula. „Fliegen und Fotografieren strahlt Faszination für Luftfahrt aus einem besonderen Blickwinkel aus. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Fluggäste schon vor dem Abflug faszinieren können.“

Der Luftfahrtfotograf begann seine berufliche Laufbahn bei den Vereinigten Flugtechnischen Werken (VFW) in Bremen, arbeitete später viele Jahre bei Airbus und war von 1997 bis 2015 Chefredakteur bei „Aero International“, wo er seit einem Jahr Herausgeber ist.

Traumbilder und rätselhafte Masken

Von der Fotografie zur Malerei. Unter dem Titel „Dancing Twice“ zeigt die Villa Sponte, Osterdeich 59b, bis Sonntag, 18. Juni, Arbeiten der Künstlerinnen Cholud Kassem und Katharina Schnitzler. Zu sehen ist die Ausstellung dienstags, sonnabends und sonntags jeweils in der Zeit von 15 bis 18 Uhr.

„Die Heidelberger Künstlerin Cholud Kassem wurde 1956 in Bagdad geboren – und viele Betrachter denken beim ersten Blick auch an orientalische Kunst“, sagt ein Sprecher. „Ein formalästhetischer Vergleich mit archäologischen Funden aus Mesopotamien bietet sich an – wie auch eine gewisse Verwandtschaft zu der Kunst der Tuareg in der Sahara. Man sieht in den Bildern Cholud Kassems rätselhafte Masken, Kleider, Helme und Schmuckketten wie auch Waffen, Werkzeuge und Geräte, die schon vor vielen tausend Jahren in den Hochkulturen des Nahen Ostens erschaffen worden sein könnten.“

Doch die Künstlerin lebt seit ihrer frühen Kindheit in Deutschland. Sie wurde christlich erzogen und ist „nur indirekt an der Archäologie oder gar Ethnologie einer fernen Heimat interessiert“. Gleichwohl „evozieren ihre Acrylbilder eine versunkene Welt, die freilich nicht von Wüstensand begraben ist, sondern wie Traumbilder aus unserem kollektiven Unterbewusstsein zu stammen scheint“.

Katharina Schnitzler, geboren 1963 in Düsseldorf, wuchs in einem künstlerischen Umfeld auf. Ihre eigene künstlerische Laufbahn begann 1990 in den USA mit ihrer Installation „Final Kath“ in der Generator Gallery, New York. Von 1995 bis 1999 absolvierte sie eine Ausbildung an der Fachhochschule Ottersberg, wechselte dann an die Universität der Künste Berlin und schloss dort 2003 mit dem Master of Arts ab. Heute blickt sie auf etliche Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland zurück.

Ein „Augenblick“ in der Knochenhauerstraße

„Lichter Augenblick“ – unter diesem Titel zeigt die Malerin Svenja Wetzenstein gegenwärtig Arbeiten in den Räumen der Bremer Frauenbeauftragten (Knochenhauerstraße 20–25). Die Ausstellung ist Teil der Reihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“, die die Arbeit von Bremer Künstlerinnen in den Fokus rückt und gemeinsam mit dem Verein „Bremer Frauenmuseum“ organisiert wird.

Im Rahmen der Schau, in der auf Holz gemalte Ölbilder zu sehen sind, beginnt am Donnerstag, 15. Juni, um 17 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin.

Mystisch und spirituell im Hotel

In der Konzertreihe „Swissôtel Unplugged“ gastiert am Donnerstag, 18. Mai, erstmals der kalifornische Folksänger Mickey Pauker in dem Haus am Hillmannplatz. Sein Auftritt beginnt um 19.30 Uhr. Pauker stammt aus dem kalifornischen Oakland. „Seine Lieder sind von mystischen Lehren und seiner persönlichen spirituellen Erfahrung inspiriert“, heißt es in einer Vorschau.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Neue Union: CDU/CSU positionieren sich für Schulz und Co.

Neue Union: CDU/CSU positionieren sich für Schulz und Co.

Diese Promis bekennen sich zu Bitcoin - und sagen das voraus

Diese Promis bekennen sich zu Bitcoin - und sagen das voraus

China baut Militärstützpunkte im Südchinesischen Meer aus

China baut Militärstützpunkte im Südchinesischen Meer aus

Das sind die teuersten Promi-Flitzer aller Zeiten

Das sind die teuersten Promi-Flitzer aller Zeiten

Meistgelesene Artikel

Sitzkissen und Sternenhimmel in der Bremer Liebfrauenkirche

Sitzkissen und Sternenhimmel in der Bremer Liebfrauenkirche

Schnee bringt in Bremen Flugbetrieb durcheinander

Schnee bringt in Bremen Flugbetrieb durcheinander

Umschlag in den Bremischen Häfen auf Vorjahresniveau

Umschlag in den Bremischen Häfen auf Vorjahresniveau

Verdächtiges Paket in Bremen entdeckt - Entwarnung nach Großeinsatz

Verdächtiges Paket in Bremen entdeckt - Entwarnung nach Großeinsatz

Kommentare