Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt

Lüneburg: Bundeswehr-Reservisten sollen rechtsextreme Gruppe gebildet haben

Im hessischen Glashütten bei Frankfurt hat die Polizei am Wochenende drei Männer festgenommen, darunter einen Soldaten der Bundeswehr
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Unter den neun Beschuldigten seien auch sechs Reservisten der Bundeswehr gewesen. (Symbolbild).

Reservisten der Bundeswehr sollen eine rechtsextreme Gruppe gebildet haben. Nun führte die Polizei eine Razzia in drei Bundesländern durch.

Hannover/Lüneburg – Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt gegen mehrere Bundeswehrreservisten, die sich zu einer rechtsextremen Wehrsportgruppe zusammengeschlossen haben sollen. Zuvor war bekanntgeworden, dass die Polizei in einem Großeinsatz mehrere Objekte mutmaßlicher Rechtsextremisten in drei Bundesländern – darunter auch Niedersachsen – durchsucht hat.

Insgesamt gebe es neun Beschuldigte, darunter seien sechs Reservisten, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lüneburg am Freitag. Bei sieben Beschuldigten habe es Durchsuchungen gegeben, darunter waren demnach vier Reservisten. Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet.

Die Beamten fanden Waffen, Waffenteile und Munition, wie die Sprecherin der Anklagebehörde sagte. Ein „nicht unerheblicher Anteil“ der Waffen müsse zunächst begutachtet werden, bislang könne sie zu den Funden nichts sagen. Die Ermittlungen dauern an. Die Verdächtigen seien männlich und 37 bis 53 Jahre alt.

Bundeswehr-Reservisten sollen rechtsextreme Gruppe gebildet haben: Razzia mit 200 Kräften

Durchsuchungen gab es nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums am Mittwoch in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Berlin. Orte wurden nicht genannt, in Niedersachsen geht es um das Gebiet der Polizeidirektionen Lüneburg und Hannover. Im Einsatz waren nach Ministeriumsangaben fast 200 Polizeibeamte und Spezialkräfte unter Leitung des Landeskriminalamts Niedersachsen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Bundeswehr wegen rechtsextremer Entgleisungen für Schlagzeilen sorgt: So sorgte eine Skandal-Truppe aus Munster für Aufsehen. Der Eklat rund um Rechtsextremismus und Missbrauch war so groß, dass SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil um den guten Ruf der Bundeswehr im Ausland fürchtete. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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