„Logen müssen besser verkauft werden“

Sixdays-Geschäftsführer Hans Peter Schneider zieht erste Bilanz

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Sixdays-Geschäftsführer Hans Peter Schneider möchte die Logen besser auslasten.

Bremen - Der Tag des Finales bei den Bremer Sixdays ist gleichzeitig immer ein Tag, um eine erste Bilanz zu ziehen. Das taten gestern auch Erik Weispfennig als sportlicher Leiter sowie die beiden Geschäftsführer Hans Peter Schneider und Theo Bührmann.

Weißpfennig war die Zufriedenheit über die Ausgeglichenheit seines Feldes an der Spitze deutlich anzumerken: „Wir haben vor der letzten Jagd noch fünf Teams, die um den Sieg mitfahren. Das ist wegen der Spannung schon eine tolle Sache. Aber auch im Mittelfeld wurde hart um jede Position gefightet. So stelle ich mir das vor.“ Sogar die Nachzügler bekamen ein Lob: „Ich bin mit Jan Freuler und Moritz Augenstein zufrieden.“ Augenstein, mit seinem Partner Letzter, bestritt in Bremen sein erstes Profirennen überhaupt „und darf durchaus wiederkommen“, wie Weispfennig feststellte.

Erfreut über die Entwicklung des Rennens war auch Theo Bührmann: „Der Samstag war auf alle Fälle stärker als im Vorjahr. Beim Sonntag ist aber noch Luft nach oben. Insgesamt waren es gelungene Sixdays.“ Und wie geht es mit ihm persönlich weiter? Bührmann bestätigte, dass die Bührmann-Gruppe ihre Gesellschafteranteile auf zehn Prozent herunterfahren werde. „Ob ich dann noch weiterhin als Geschäftsführer tätig sein werde, kann ich jetzt noch nicht sagen.“

Ob Sixdays-Gerschäftsführer Theo Bührmann im Amt bleibt, ist noch nicht geklärt. 

Die Besetzung der Gesellschafterposten ließ auch Kollege Hans Peter Schneider offen. Hintergrund: Neben den drei bestehenden Gesellschaftern wird es demnächst drei weitere (wir berichteten) geben. „Wie sich die Anteile dann verteilen, müssen wir noch besprechen“, erklärte Schneider, der bestätigte, dass die von ihm vertretene öffentliche Hand ihren Anteil nicht weiter erhöhen werde.

Ansonsten will Schneider die Sixdays auch mit den neuen Gesellschaftern nicht komplett auf den Kopf stellen. Einige Dinge jedoch gelte es zu verbessern. „Die Logen müssen besser verkauft werden. Das wird auch die Aufgabe des neuen Gesellschafters Reiner Schnorfeil sein. Zudem machen wir uns Gedanken, wie wir den Sonntag attraktiver machen können. Vielleicht sollten wir später anfangen und später aufhören.“

Konkrete Besucherzahlen nannte Schneider zwar nicht, aber um die 60.000 dürften es gewesen sein. - töb

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