Vom Löwentanz zur Kunst des Knotens

Chinesisches Neujahrsfest im Übersee-Museum

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Der Löwentanz gehört zu den traditionellen Höhepunkten des chinesischen Neujahrsfests.

Bremen - Zwar läuft dort gegenwärtig die große „Cool-Japan“-Ausstellung – das aber hält das Bremer Übersee-Museum natürlich nicht davon ab, auch das chinesische Neujahr ganz groß zu feiern. Und jetzt ist es so weit. Das „Jahr des Hundes“ wird am Sonnabend, 27. Januar, ab 13 Uhr begrüßt.

„Höhepunkte sind ein traditioneller Löwentanz und das Feuerwerk zum krönenden Abschluss“, sagt eine Museumssprecherin. Um das wichtigste Familienfest Chinas gebührend zu feiern, haben das Bremer Konfuzius-Institut und das Übersee-Museum zum nunmehr vierten Mal ein gemeinsames Programm zusammengestellt.

Die Besucher können ihre ersten Worte Chinesisch lernen, gemeinsam kochen, Kalligrafie kennenlernen, traditionelle Instrumente ausprobieren. Sie können ihr Glück am Glücksrad mit chinesischen Tierkreiszeichen versuchen, sich ihren Namen in chinesischer Schrift aufschreiben lassen, einem Konzert mit chinesischer Zither (Guzheng) lauschen und gemeinsam das typische chinesische Neujahrsgericht „Jiaozi“ das sind gefüllte Teigtaschen – zubereiten.

Sportlich-dramatische Kung-Fu-Vorführung

Das Bremer „Wushu-Team Zhao“ bietet eine sportlich-dramatische Kung-Fu-Vorführung und Taiji zum Mitmachen an. Halbstündige Museumsführungen geben tiefere Einblicke in die Geschichte Chinas. So geht es beispielsweise um die Peking-Oper (14 Uhr). „Die Seidenstraße – Austausch zwischen Ost und West“ ist um 16 Uhr das Thema. Ein weiterer Rundgang widmet sich um 17 Uhr dem chinesischen Beamtenhaus in der Asien-Ausstellung des Übersee-Museums.

Der ebenso traditionelle wie beim Neujahrsfest unverzichtbare Löwentanz ist um 15 Uhr und um 17.50 Uhr zu sehen. „Chinesisch in 30 Minuten“ heißt ein „Schnupperkurs“, der um 16 Uhr beginnt. 90-minütige Workshops widmen sich unter anderem der Kunst des Scherenschnitts (13 Uhr und 15.30 Uhr), der Kunst der Kalligrafie (13 Uhr) und der Kunst des chinesischen Knotens (15.30 Uhr). Für eine Stunde ist ab 14.30 „Musik mit Bambus, Stein und Seide“ das Thema eines weiteren Workshops.

Ein weiterer Höhepunkt des Festtags ist ein Feuerwerk um 18.15 Uhr – natürlich nicht in, sondern vor dem Museum. Da sich das chinesische Neujahr nach dem Mondkalender richtet, fällt es nicht mit dem gregorianischen Neujahr am 1. Januar zusammen, sondern in diesem Jahr auf den 16. Februar. - kuz

Der Eintritt beträgt 19,50 Euro für Familien, 9,50 Euro für Erwachsene und ermäßigt 7,50 Euro.

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