„Litera-Tour Nord“ mit Ilija Trojanow

Würde und Macht

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„Verschmelzung der Instrumente“ – die holländische Gruppe „Batik“ kommt am Donnerstag, 21. Januar, in den Sendesaal.

Von Thomas Kuzaj. Literatur: Mit dem Schriftsteller Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, und einer Lesung aus dessen Roman „Macht und Widerstand“ geht die „Litera-Tour Nord“ ins neue Jahr. Der Termin: Sonntag, 10. Januar, 20 Uhr. Ort des Geschehens ist einmal mehr das Café „Ambiente“ am Osterdeich 69a. Eintritt: acht Euro; Kartenvorbestellung unter der Bremer Rufnummer 0421/327173 (Buchhandlung Geist). Professor Axel Dunker moderiert den Abend mit Trojanow.

Literatur: Mit dem Schriftsteller Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, und einer Lesung aus dessen Roman „Macht und Widerstand“ geht die „Litera-Tour Nord“ ins neue Jahr. Der Termin: Sonntag, 10. Januar, 20 Uhr. Ort des Geschehens ist einmal mehr das Café „Ambiente“ am Osterdeich 69a. Eintritt: acht Euro; Kartenvorbestellung unter der Bremer Rufnummer 0421/327173 (Buchhandlung Geist). Professor Axel Dunker moderiert den Abend mit Trojanow.

Dessen Roman „Macht und Widerstand“ (480 Seiten, Preis: 24,99 Euro) ist im vergangenen Jahr im S. Fischer Verlag erschienen. Zum Inhalt: Konstantin ist Widerstandskämpfer – einer, der schon in der Schulzeit der bulgarischen Staatssicherheit auffällt, und Metodi ist Offizier und Karrierist. Beide sind über ein halbes Jahrhundert in einen Kampf um Leben und Gedächtnis verstrickt...

„Ilija Trojanow verdichtet eine Fülle von Erinnerungen, die er in Gesprächen mit Zeitzeugen gesammelt hat, zu einem Schicksal von exemplarischer Gültigkeit – und zu einem Roman, der von menschlicher Würde und Niedertracht erzählt und durch seine Entschiedenheit und poetische Kraft beeindruckt“, heißt es beim Verlag über den Roman des Schriftstellers.

Aus Bremen

und Weyhe

Kunst: Die erste Ausstellung des neuen Jahres in der Produzentengalerie „Kunstmix“ (Kolpingstraße, Schnoor) heißt „Exploration“ . Zu sehen gibt es Malerei und Zeichnungen von Anika Patzelt (Bremen) und Ariane Weidemann (Weyhe). Die Vernissage beginnt am Sonntag, 24. Januar, um 12 Uhr mittags – und zwar mit einer Einführung von Martin Koroscha. Die Ausstellung wird dann bis zum 19. Februar gezeigt.

Koroscha über die Doppel-Schau: „Die Künstlerinnen Anika Patzelt und Ariane Weidemann, die im Rahmen einer Förderausstellung im ‚Kunstmix‘ ihre Werke präsentieren, teilen sich nicht nur ein Atelier in der Eisfabrik in Walle. Auch in ihrer künstlerischen Arbeit zeigen sich Gemeinsamkeiten – wie zum Beispiel der lustvolle Einsatz grafischer Materialien.“ Weiter heißt es: „Auch die Vorliebe für eine reduzierte Farbigkeit in ihren Bildern auf Papier, Pappe oder Leinwand teilen sie miteinander.“

„Batik“ im

Sendesaal

Musik: Batik war in den 70ern ganz groß. Ursprünglich kommt diese Art des Textilfärbens aus Indonesien. Nun aber kommt Batik aus Holland – „Batik“ nämlich ist der Name eines Ensembles um den Pianisten Wolfert Brederode und den Schlagzeuger Joost Lijbaart. Die Gruppe tritt demnächst in Bremen auf – am Donnerstag, 21. Januar, im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Eintritt: 20 Euro, ermäßigt zwölf Euro. Und – wie klingt „Batik“? In einer Vorschau des Sendesaals ist von „meditativer Musik“ und von einer „Verschmelzung der Instrumente“ die Rede.

Zu einer Verschmelzung der Instrumente, Klänge und Noten kommt es sicher auch am Freitag, 8. Januar. Dann nämlich gibt das Frielinghaus-Ensemble ein Neujahrskonzert im Sendesaal. Und das zum nunmehr dritten Mal – so entsteht eine Tradition. Beginn: 20 Uhr. Nach einem Streichquintett- und einem Septett-Programm mit Bläsern stehen diesmal zwei große Klassiker für Streichoktett auf dem Programm – Werke von Bruch und Mendelssohn Bartholdy.

Wieder nach Holland führt die Spur am Donnerstag, 14. Januar. Dann kommt der amerikanische Altsaxophonist und Klarinettist Michael Moore, der in Amsterdam lebt, mit seinem „Fragile Quartet“ in den Sendesaal (20 Uhr). Mit Moore, der in Bremen ziemlich gut bekannt ist, auf der Bühne: Harmen Fraanje (Piano), Clemens van der Feen (Bass) sowie Michael Vatcher (Schlagzeug und Perkussion).

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