„Fairies“: Heimspiel-Doppel im „Moments“

Liebe, Frieden und die Beatles

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Die „Fairies“ – hier in der „Ziegelei“ Twistringen – spielen am 2. und 3. Dezember im Steintor-Club „Moments“.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Mit ihren Interpretationen von Songs der Beatles haben sie sich in den vergangenen Jahren weit über Bremens Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Und innerhalb der bremischen Grenzen ebenfalls. Von ihrem Auftritt zur Eröffnung der Pop-Ausstellung des Focke-Museums schwärmen Besucher noch immer. Jetzt haben die „Fairies“ wieder ein Heimspiel – und gleich ein Doppeltes.

Am Freitag und Sonnabend, 2. und 3. Dezember, spielen sie im Club „Moments“ (Vor dem Steintor 65). Beide Auftritte beginnen um 20 Uhr. Die Beatles-Interpretationen des eingespielten Quintetts zeigen einen Blick für Unbekanntes, Unentdecktes und Übersehenes aus dem reichen Werk der „Fab Four“.

Das Motto: „Peace and Love“, Frieden und Liebe. „Die Musik der Beatles ist zeitlos und hat ihre Strahlkraft bis heute nicht eingebüßt“, sagen die Musiker, sprich: Norbert Krietemeyer (Gesang, Gitarre), Moritz Puschke (E-Klavier, Gesang), Tim Fischer (Gitarre, Gesang), Thomas Milowski (Bass) und Dietmar Hussong (Schlagzeug, Gesang).

„Wir wollen der Welt, vor allem der Jugend und denen, die für Frieden und gegen Gewalt protestieren, eine Botschaft übermitteln. Frieden lässt sich nur mit friedlichen Mitteln erreichen.“ Dieses Zitat von John Lennon aus dem Jahr 1969 habe „nichts an Aktualität verloren“ und wirke gerade heute „als dringender Appell“. Karten für die „Moments“-Auftritte kosten 18 Euro plus Gebühren und sind unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung zu haben.

DJ-Marathon im „Römer“

„Last Night a DJ Saved My Life“, hieß es einst in einem Hit von „Indeep“ über die zuweilen lebensrettende Kraft der Arbeit am DJ-Pult. Eine Art DJ-Marathon ist jetzt im guten alten „Römer“ (Fehrfeld 31) geplant – „100 Kulturpromis, 100 Songs“ ist das Motto der „100-DJs-Party“ am Freitag, 2. Dezember, ab 22 Uhr. „Bremen-Vier“-Moderator Roland Kanwicher ist ebenso mit von der Partie wie „Breminale“-Macherin Susanne von Essen. Für alle DJs gilt, dass jeder nur einen Song spielen darf.

Aber welchen? Schlagzeuger und Moderator Burghard Rausch („Agitation Free“): „Entweder etwas Bretthartes von ,Ministry‘ oder ,Nine Inch Nails‘ oder ,Hello‘ von Adele in der Metal-Version von Leo Moracchioli.“ Nina Seegers, als Journalistin auch Autorin unserer Zeitung: „Da ich schon gegen 23 Uhr dran bin, spiele zum Eingrooven wahrscheinlich einen Easy-Going-Hip-Hop-Song aus den frühen 90ern. Vielleicht wird es aber auch ein trashiger Eisbrecher wie ,All Night Long‘ von Lionel Richie oder so.“

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