Wettbewerb für Architekturstudenten

Lichtinstallationen und Vahrer Historie

Historischer Stadtteilbezug im Entwurf: Christine Skatekat aus Sudweyhe möchte den Flur mit Bildern aus der Geschichte der Vahr versehen.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Architektur-Ideen für das Einkaufszentrum Berliner Freiheit sind gesucht, und gesucht werden sie unter Beteiligung von Bremer Studenten – die damit die Chance haben, an einem realen Projekt mitzuwirken. Es geht um einen Verbindungsflur, der neu gestaltet werden soll. Er verbindet Einkaufszentrum mit dem Ärztehaus und sieht bisher, nun ja, nicht so schön aus und wirkt nicht gerade einladend. Und eben das soll sich ja ändern.

Stefan Jürgens aus Syke plant eine Abbildung der vier Jahreszeiten für den Flur des Einkaufszentrums Berliner Freiheit in der Vahr. - Fotos: Invo

19 Studenten von der Bremer „School of Architecture“ beteiligen sich – in der Regie der Dozentin Lucia Kapisinská – an der Ideen-Suche, sprich: sie arbeiten an Vorschlägen. Ziel ist es, einen hellen und „kommunikativen Ort für kurze Begegnungen zu schaffen“, wie ein Sprecher formulierte. Und weiter: „Die Herausforderung liegt darin, die Gestaltung mit den Brandschutzanforderungen, die dieser Flur als Fluchtweg hat, zu vereinen.“ Das Einkaufszentrum hat Preisgelder in Höhe von insgesamt 1.000 Euro ausgelobt und bietet die Möglichkeit einer öffentliche Ausstellung der Ergebnisse. Dieser Tage gab es eine Zwischenpräsentation in der „School of Architecture“, bei der auch ein paar der Jurymitglieder schon mal einige Blicke auf die Entwürfe warfen, so zum Beispiel Centermanager Frank Springer, der Brandschutzbeauftragte Ralf Wydra und Kay Kräning vom Architekturbüro BT Architekten. Die Wertung folgt aber erst später – bei der Schlusspräsentation am 23. Juni nämlich. Die Modelle werden anschließend in der Mall präsentiert.

Die Bandbreite, soviel darf verraten werden, reicht von Arbeiten mit Lochblech, Plexiglas und Holz über Lichtinstallationen, Betonsteine, eine Decke voller Konservendosen und Spruchbänder bis zu einem Märchenpfad und interaktiven Bewegungsmeldern. Die Ideen für den Verbindungsflur fallen dabei höchst unterschiedlich aus: Christine Skatekat aus Sudweyhe etwa regt Bilder aus der Geschichte der Vahr an, Stefan Jürgens aus Syke setzt auf Abbildungen zum Thema „Vier Jahreszeiten“.

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