Stefan Szczesny in der Galerie Mönch

Das Licht des Südens

Stefan Szczesny in seinem Atelier in St. Tropez. Jetzt stellt der Künstler wieder einmal in Oberneuland aus. - Foto: Mönch

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Das Licht des Südens strahlt in Oberneuland. Wo die Klassiker der Moderne einst ihre Ateliers unter freiem Himmel fanden, da lebt und arbeitet heute ein Künstler, der 1951 in München geboren wurde – Stefan Szczesny. Hier fängt er es ein, das Licht des Südens – in seinem Atelier in St. Tropez.

Was all das mit Oberneuland zu tun hat? Nun, zum wiederholten Mal stellt Szczesny dort in der Galerie von Christine und Jochen Mönch aus, die seit vielen Jahren eng mit dem Künstler zusammenarbeiten. „La lumière du Sud“ – das ist dieses Mal der Ausstellungstitel. Zu sehen sind Bilder und Skulpturen des Künstlers.

„Letztlich will ich im positiven Sinne mit einem Bild ein Gefühl auslösen, ein warmes Gefühl, ein Glücksgefühl, etwas Positives“, wird Szczesny in einer Vorschau zitiert. „Ich will jemanden innerlich auch hochziehen können, das ist für mich eine wesentliche Aufgabe der Kunst.“

Wie bei Christine und Jochen Mönch üblich, gibt es auch dieses Mal zwei Eröffnungsfeiern. Die erste davon am Sonnabend, 17. September, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr – und die zweite am Sonntag, 18. September, in der Zeit von 17 bis 19 Uhr.

Es spricht der Kunstkritiker und Hörfunkjournalist Rainer Berthold Schossig. Auch Szczesny selbst wird an der Oberneulander Landstraße 153 erwartet. Die Ausstellung dauert bis zum 30. Oktober. Die Galerie Mönch öffnet sonntags in der Zeit von 16 bis 19 Uhr sowie täglich nach Vereinbarung.

Umzug in die künstlerische Heimat

So kommt also das Licht des Südens in den bremischen Herbst, der sich ja in den nächsten Tagen durchaus mal zeigen soll mit seinen vielen Farben. Die Sonne des Südens, ihr Licht und ihre Farben sind Szczesny wiederum bereits seit langer Zeit vertraut. Vor 16 Jahren ist er nach Südfrankreich gezogen. Seine – wenn man es so ausdrücken darf – künstlerische Heimat ist es schon zuvor gewesen.

Von 1969 bis 1975 hat Stefan Szczesny an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert. In den 80ern wurde der Künstler als einer der „Jungen Wilden“ international bekannt. Arbeiten Szczesnys finden sich heute unter anderem in den Sammlungen der Bremer Kunsthalle, der Kunsthalle Kiel und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus (München).

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