Das Licht auf den Körpern

Galerie Mönch zeigt Jörn Grothkopp

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Jörn Grothkopp in seinem Berliner Atelier. Der Künstler stellt in Oberneuland aus.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Schweben im Weiß.“ Unter diesem schönen Titel präsentieren Christine und Jochen Mönch in ihrer Galerie an der Oberneulander Landstraße 153 Arbeiten des Berliner Künstlers Jörn Grothkopp.

Der Künstler, 1969 in Bergen (Rügen) geboren, hat  in den 90er Jahren in Dresden Malerei studiert. Er war Meisterschüler bei Professor Max Uhlig. Seit 1997 lebt und arbeitet Grothkopp in Berlin.

Und was ist es nun, das „Schweben im Weiß“? „Die Gemälde von Jörn Grothkopp zeichnen sich durch eine prägende Ästhetik aus, sie erscheinen unverwechselbar elegant und leicht“, heißt es bei der Galerie Mönch. „Der Künstler malt das Licht auf den Körpern von Badenden, Häusern oder Booten. Besonders mit seinen Gemälden von japanischen Kois hat Grothkopp inzwischen weltweite Aufmerksamkeit gefunden.“

Eröffnung mit Wulf Herzogenrath

Christine und Jochen Mönch zeigen Grothkopps Ölbilder vom 11. November bis zum 17. Dezember. Es gibt dieses Mal wieder zwei Eröffnungsfeiern – die erste davon am Sonnabend, 11. November, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr. Bei diesem Sonnabend-Termin spricht ein (in Bremen und weit über Bremen hinaus) sehr gut bekannter Kunstwissenschaftler: Professor Wulf Herzogenrath, von 1994 bis 2011 Direktor der Bremer Kunsthalle. Heute arbeitet Herzogenrath – eigentlich ja im Ruhestand – als freier Kurator. In der Galerie Mönch spricht er als Direktor der Sektion „Bildende Kunst“ der Akademie der Künste Berlin.

Die zweite Eröffnungsfeier der Grothkopp-Ausstellung folgt am Sonntag, 12. November, in der Zeit von 17 bis 19 Uhr. Der Künstler wird anwesend sein. Im weiteren Verlauf der Ausstellung öffnet die Galerie Mönch sonntags von 16 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Von der Malerei zur Musik, in diesem Fall: zu einem Liederabend mit Gerhild Romberger im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee.

Legendäre Wiener Zeiten im Sendesaal

Unter dem Titel „Abglanz der Wiener Jahrhundertwende“ singt die Mezzosopranistin – begleitet von Alfredo Perl am Klavier – Lieder von Mahler, Schreker, Zemlinsky und Korngold. Ein Programm, „das eine legendäre Epoche wieder lebendig werden lässt“, wie eine Sprecherin des Sendesaals formuliert. Romberger und Perl wurden für ihre Mahler-Einspielung mit einem Klassik-„Echo“ ausgezeichnet. Ihr Liederabend beginnt am Sonntag, 12. November, um 18 Uhr. Eintritt: 25 Euro, ermäßigt 15 Euro. Karten gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Gerhild Romberger ist im Emsland geboren und aufgewachsen. Die Künstlerin hat sich stets auf den Konzertgesang konzentriert. Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden Liederabende unterschiedlichster Thematik – sowie die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie in Detmold, wo sie – so die Sprecherin – „seit langem als ungemein beliebte Lehrerin eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik innehat“.

Regelmäßig Auftritte in Bremen

Der chilenische Pianist Alfredo Perl ist ein guter Bekannter in Bremen – so beispielsweise seit 1991 als regelmäßiger Gast im Sendesaal. Mehr als 25 CDs mit Solorepertoire und Kammermusik hat er hier eingespielt. Perl lebt in Berlin und ist zudem seit 2009 Professor für Klavier an der Detmolder Musikhochschule. Als Dirigent des „Detmolder Kammerorchesters“ bringt er seit einigen Jahren regelmäßig sonst selten aufgeführte Orchesterwerke in den Sendesaal.

www.sendesaal-bremen.de

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