Lesepatin Linnert trägt „Olchi“-Abenteuer vor

Rostnagelsuppe mit Öl

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Lesung mit Bewegung: Bürgermeisterin Karoline Linnert mit einigen Kindern aus der „Gazellenklasse“.

Von Thomas Kuzaj. Bildung: Finanzsenatorin und Bürgermeisterin Karoline Linnert (Grüne) engagiert sich – seit längerer Zeit schon – als Lesepatin der „Gazellenklasse“ in der Grundschule an der Andernacher Straße in Tenever, wir erwähnten das an dieser Stelle bereits verschiedentlich. Jetzt gibt es eine neue „Gazellenklasse“, sprich: die Klasse besteht wieder aus Erstklässlern, die jetzt (unter anderem) zu Lesern heranreifen und -wachsen. Und auf eben diesem Weg begleitet die Lesepatin die Mädchen und Jungen ja ein wenig. Nun machte sie, wenn man so will, ihren „Antrittsbesuch“ bei den neuen Schülern.

Bildung: Finanzsenatorin und Bürgermeisterin Karoline Linnert (Grüne) engagiert sich – seit längerer Zeit schon – als Lesepatin der „Gazellenklasse“ in der Grundschule an der Andernacher Straße in Tenever, wir erwähnten das an dieser Stelle bereits verschiedentlich. Jetzt gibt es eine neue „Gazellenklasse“, sprich: die Klasse besteht wieder aus Erstklässlern, die jetzt (unter anderem) zu Lesern heranreifen und -wachsen. Und auf eben diesem Weg begleitet die Lesepatin die Mädchen und Jungen ja ein wenig. Nun machte sie, wenn man so will, ihren „Antrittsbesuch“ bei den neuen Schülern.

Die 18 Erstklässler, deren Eltern aus neun verschiedenen Ländern stammen, hatten zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Elsie Benger-von Ahnen zur Begrüßung ihrer Lesepatin ein Gedicht von drei dicken Spatzen auswendig gelernt. Jedes Kind hatte außerdem ein Bild gemalt, um sich vorzustellen: „Ich würde gerne auf einem Hausboot leben“, erklärte ein Junge sein Werk. „Und ich schlafe gerne im Zelt“, stellte ein Mädchen seine Träume vor.

Anschließend erzählte die Lesepatin, wie sie Bürgermeisterin geworden ist und was sie macht: „Einige Erwachsene und ich sind für vier Jahre von den anderen Erwachsenen gewählt worden. Wir überlegen, wo ein Kindergarten oder eine Schule gebaut werden soll. Und ich bin für das Geld zuständig, das man dafür ausgeben muss.“

Als Lesepatin hatte Linnert für die Kinder die Geschichte von den „‚Olchis‘ und dem Schmuddelhund“ (aus der „Olchi“-Reihe des Kinderbuchautors und Illustrators Erhard Dietl) mitgebracht. Die meisten der Erstklässler kannten die „Olchis“ gut: „Die stinken“, hieß es fachkundig. „Und die sind eklig! Sie leben auf einer Müllhalde!“ Und so las Linnert den Schülern die Geschichte vor, in der es – zum größten Vergnügen der „Gazellenkinder“ – Rostnagelsuppe mit Fahrradöl und geriebenen Schuhsohlen gibt.

Nachdem Bürgermeisterin die Geschichte beendet hatte, erzählten die Kinder von ihren eigenen Haustieren: Die Erstklässler kümmern sich um Hunde, Katzen, Vögel und Kaninchen, und manches Tier war schon einmal verschwunden. Linnert: „Wir haben auch eine Katze. Aber die ist schon zu alt, um wegzulaufen.“ Dann haben Schüler und Patin sich verabredet – im Sommer werden die „Gazellenkinder“ Linnert auf ihrer Hastedter Parzelle besuchen. Auch das ist schon eine gute Patentradition.

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