„Lese-Show“: Martell Beigang und Tim Talent

„Viel Lärm um mich“

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Szene mit Helen Mirren und Ryan Reynolds.

Von Thomas Kuzaj. Pop: „Viel Lärm um mich.“ Das erinnert an Shakespeares „Viel Lärm um nichts“ – und so passt es ganz gut in ein Haus, in dem sonst Shakespeares Werke zu Haus sind. Im „Falstaff“, der Theaterkneipe der Bremer Shakespeare-Company im Theater am Leibnizplatz (Neustadt), lesen Martell Beigang und Tim Talent aus – eben – „Viel Lärm um mich“. Ein Titel, das Selbstbezogene des Popbetriebs nicht nur in sich, sondern geradezu vor sich her trägt. Die Lesung beginnt heute, Donnerstag, um 20 Uhr. Eintritt: zehn Euro.

Pop: „Viel Lärm um mich.“ Das erinnert an Shakespeares „Viel Lärm um nichts“ – und so passt es ganz gut in ein Haus, in dem sonst Shakespeares Werke zu Haus sind. Im „Falstaff“, der Theaterkneipe der Bremer Shakespeare-Company im Theater am Leibnizplatz (Neustadt), lesen Martell Beigang und Tim Talent aus – eben – . Ein Titel, das Selbstbezogene des Popbetriebs nicht nur in sich, sondern geradezu vor sich her trägt. Die Lesung beginnt heute, Donnerstag, um 20 Uhr. Eintritt: zehn Euro.

Beigang? Martell Beigang feierte mit der Independent-Band „M. Walking on the Water“ Erfolge und arbeitete später mit Dick Brave, dem Rockabilly-Projekt des Sängers Sasha. Vor einigen Jahren begann Beigang damit, auf Tour zu schreiben. Inzwischen sind drei seiner Popromane erschienen. Auf bundesweiter Lesereise hat Beigang mit seinem Bandkollegen Tim Talent eine besondere Form der Lesung entwickelt – beide tragen mit verteilten Rollen Texte vor und streuen zwischendurch immer mal wieder dazu passende Songs ihrer Band „Hallo*Erde“ ein. Und eben diese „Lese-Shows“ gibt es auch für Beigangs neues Buch „Viel Lärm um mich”.

Worum geht’s? Darum: Seit einem Unfall klingen Sebastian alle Geräusche wie Düsenjets in den Ohren. Diesen kann er in Hamburg – und als Musiker – nur schwer entfliehen. Mit Hoffnung auf Besserung flüchtet er sich in den bayerischen Urwald...

Kino: In seiner Vorpremieren-Reihe zeigt das „Atlantis“ (Böttcherstraße) am Sonntag, 31. Mai, „Die Frau in Gold“, den neuen Film des Regisseurs Simon Curtis. Die Vorführung beginnt um 20 Uhr. Bundesweit startet der Film am 4. Juni. Er dreht sich um „den wohl berühmtesten Raubkunstfall der Geschichte“, sagt Robert Erdmann (Bremer Filmkunsttheater). Im Zentrum steht die „Goldene Adele“ des Malers Gustav Klimt. In den Hauptrollen: Helen Mirren, Daniel Brühl. Das „Atlantis“ zeigt in der Vorpremiere die englischsprachige Originalversion des Films.

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