Verdacht auf gemeinschaftlichen Mord

DNA-Analyse nach Leichenfund bestätigt Identität des Opfers

Polizeibeamte stehen mit Bohrern und Spürhunden auf einem Acker.
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Zahlreiche Beamte haben Ende Oktober einen Acker bei Posthausen mit Baggern und Spürhunden durchsucht.

Neues im Fall eines Leichenfundes: Die DNA-Auswertung liegt vor und gibt jetzt Aufschluss über die Identität des Toten.

Bremen – Die DNA-Analyse hat Gewissheit gebracht: Bei den Anfang November gefundenen Leichenteilen handelt es sich um einen 46 Jahre alten Mann aus der Bremer Neustadt. Das bestätigte am Dienstag auf Nachfrage Oberstaatsanwalt Frank Passade. Er hatte das Ergebnis soeben auf den Tisch bekommen.

Der 46-Jährige soll bereits im April 2020 getötet worden sein. Drei Bremer (31, 38 und 40 Jahre alt) sitzen wegen des Verdachts auf gemeinschaftlichen Mord in Untersuchungshaft – zwei seit gut einer Woche, der 31-Jährige bereits seit Mitte Oktober. Zwei der Verdächtigen waren Mieter des Opfers.

Mordermittlungen: Getötet, zerstückelt, vergraben

Der alleinstehende 46-Jährige galt im April 2020 zunächst als verschwunden. Von seinem Handy, so der Oberstaatsanwalt, gab es immer mal wieder Nachrichten an Angehörige. Das Handy sollen die drei Verdächtigen ihm nach einem Streit ebenso abgenommen haben wie die EC-Karte. Mit der Karte, so die Vorwürfe, hoben sie 1000 Euro ab. Laut Staatsanwaltschaft sollen alle drei Bremer an der Tötung des Neustädters „mitgewirkt“ haben. Als vermisst meldeten ihn die Angehörigen erst im November 2020. Zu diesem Zeitpunkt war der 46-Jährige bereits tot, zerstückelt und im Umland vergraben.

Erst vor wenigen Wochen wurde aus dem Vermisstenfall ein Mordfall – aufgrund von Hinweisen einer „weiteren Person“, so Passade. Inzwischen habe das Trio gestanden, die Leiche zerstückelt und vergraben zu haben. Wo genau, dazu wollte der Oberstaatsanwalt weiterhin ebenso wenig Angaben machen wie zur Todesursache. Ende Oktober hatte eine großangelegte Suche auf einem Acker in Posthausen-Wümmingen Aufsehen erregt. Ob dort oder womöglich in der Nähe die Leichenteile gefunden wurden, blieb am Dienstag offen. Passade bestätigte allerdings auf Nachfrage, dass die Suche nach weiteren Leichenteilen des getöteten 46-Jährigen anhält.

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