Programm zur Modernisierung geht in die zweite Runde / Barrierefreier Umbau

LED-Technik für Ampelanlagen

Bremer Ampelanlagen werden auf LED-Technik umgestellt. ·
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Bremer Ampelanlagen werden auf LED-Technik umgestellt. ·

Bremen - In Bremen regeln rund 580 Ampeln den Verkehr. Die meisten von ihnen werden mit konventionellen Glühlampen betrieben, die im Gegensatz zur modernen LED-Technik wesentlich mehr Energie verbrauchen. Deshalb hat das grüne Bauressort unter Senator Joachim Lohse ein Programm beschlossen, in dem ausgewählte Ampelanlagen auf die energiesparsame Technik umgerüstet werden.

118 Ampeln wurden nun im zweiten Schritt dieses Modernisierungsprogramms zur Umstellung ausgewählt. Verbrauchen diese heute noch 1,4 Millionen Kilowattstunden pro Jahr, werden es nach der Umrüstung nur noch 190 000 Kilowattstunden im Jahr sein – eine Ersparnis von 1 065 Tonnen CO2 pro Jahr. Zum niedrigen Energieverbrauch kommt nach Angaben des Bauressorts hinzu, dass die moderne Lichttechnik nicht so oft gewartet, die Lampen nicht so oft ausgetauscht werden müssen. Dadurch lassen sich den Angaben nach insgesamt rund 200 000 Euro im Jahr einsparen. „Investitionen in moderne, energiesparende Technik zahlen sich aus. Hier greifen Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit sinnvoll ineinander“, sagte Lohse über die Umstellung.

Das Programm zur technischen Modernisierung alter Ampelanlagen in Bremen wurde 2010 von der Baudeputation beschlossen und beinhaltet auch die barrierefreie Umrüstung der Anlagen. Das Investitionsvolumen beträgt 1,8 Millionen Euro. Ende November 2011 waren im ersten Schritt 83 Ampeln mit energiesparender LED-Technik und Maßnahmen zur Barrierefreiheit umgerüstet worden. Nun folgt der zweite Schritt mit 118 Ampeln, der 2015 abgeschlossen sein soll.

Auch durch einen temporären Betrieb von Ampelanlagen werde Energie eingespart, heißt es. Diese Maßnahmen umfassen heute rund 60 Prozent aller Ampeln im Stadtgebiet. „Denn nicht alle Ampeln in Bremen müssen permanent leuchten“, so Lohse. An Fußgängerüberwegen sind Ampeln installiert, die nur bei Bedarf per Knopfdruck aktiviert werden. Hinzu kämen Ampelanlagen an Kreuzungen, an denen nachts das Verkehrsaufkommen so gering sei, dass die Signallampen für Stunden abgeschaltet werden könnten, ohne dass die Verkehrssicherheit beeinträchtig werde. · gn

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