8.400 Menschen am Stadion

B2Run in Bremen: Laufen durch die heiße Stadt

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Laufen bei praller Sonne: Start des Firmenlaufs „B2Run“ am Dienstagabend am Weserstadion. 8.400 Teilnehmer waren mit von der Partie.

Bremen - Von Martin Kowalewski. Strahlende Sonne und Hitze am Abend. Neben dem Weserstadion erklingen Discobässe. Der Moderator kurbelt die Stimmung an: „Die Arme hoch.“ Um 18.30 Uhr startet am Dienstagabend das erste Team beim Firmenlauf „B2Run“.

Eine stolze Zahl: Etwa 8 400 Bremer aus 480 Unternehmen gehen auf die 6,3 Kilometer lange Rundtrecke. Die besten Läufer sind nach nicht einmal 20 Minuten wieder im Ziel. Doch das nur am Rande, denn im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das gemeinsame Erleben.

Die Strecke führt vom Weserstadion über Auf dem Peterswerder und den Richard-Jürgens-Weg bis kurz hinter das Weserkraftwerk und dann an den Hastedter Osterdeich. Es folgt eine Kurve um die Hastedter Brückenstraße. Nach einigen Metern den Osterdeich entlang geht es zurück durch die Pauliner Marsch ins Stadion.

Stimmung steigt vor dem Startschuss

Die Stimmung steigt vor Laufbeginn am frühen Abend. „Jetzt mit dem linken Arm ein bisschen nach rechts schwenken“, fordert der Moderator die Läufer auf. Das macht locker. „Wo sind die Mädels?“, fragt er. 

Ein leichtes „Yeah“ ist aus der Masse zu hören. „Wo sind die Jungs?“ Wieder ein Yeah. Moderator und Läufer zählen die letzten zehn Sekunden zusammen runter. Dann startet die Masse. Jeder Teilnehmer hat einen Chip zur Tempomessung dabei und bekommt sehr genau seine Zeit.

Die Teilnehmer sind eingeteilt in vier Gruppen. Vier Gruppen, jeweils zwei Startteams, laufen, dennoch wird es hier und da eng. Für ein paar Augenblicke müssen ein paar Läufer auf Geh-Tempo hinunter.

Das 18-köpfige Team des Unternehmens Rohr Flansch Fitting mit Sitz in der Gemeinde Stuhr ist munter vor dem Start. Holger Bellersen (47) hat die Teilnahme organisiert. Und er hat trainiert, einmal pro Woche. „Sonst hat man keinen Spaß dabei und danach“, sagt Bellersen, dessen Sport eher der Handball ist.

Teilnehmer mit Spaß dabei

Melanie Steffens (43) war im vergangenen Jahr die schnellste im Team mit 44,50 Minuten bei Regen. Ihre Vermutung: Dieses Jahr wird sie langsamer sein – wegen der Schwüle. Sie spielt Golf, schreckt aber auch nicht vor einem Halbmarathon zurück. 

Alle Teilnehmer versprechen sich Spaß. Und alle finden schön, dass Kollegen aus den verschiedensten Abteilungen etwas zusammen machen. Der schnellste Mann im Team war 2017 Jahr Rene Dobers mit 30,43 Minuten. Der 42-Jährige will alles geben, aber auch er weiß, bei Hitze ist das schwieriger. Aber er ist ein trainierter Läufer und tritt auch bei Halbmarathons an.

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