Arabische Hausmannskost im Steintor

Vom Lamm bis zur Lampe

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Wie bei Mama – von links gesehen: „Bob“ Askourih und die Mitarbeiter Larissa Barth und Marwan Hamdach.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Yamama“ ist Arabisch und bedeutet schlicht und einfach „Mama“. Und wie bei der (arabischen) Mama soll es schmecken, das jetzt im Steintor aufgemacht hat – ganz genau im Haus Vor dem Steintor 38.

Die Inhaber sind Neila Trabulsi und Aboubker „Bob“ Askourih, die seit einigen Jahren – und mit Erfolg – das syrische Restaurant „Al-Dar“ in der Überseestadt betreiben.

Im neuen Steintor-Lokal steht arabische Hausmannskost auf dem Programm, oder besser: auf der Speisekarte. „Wir wollen unseren Gästen den Genuss des Orients bieten“, sagt „Bob“ Askourih. „Gekocht wird frisch in der offenen Küche nach Original-Rezepten und mit Originalzutaten aus arabischen Ländern“. Das sind beispielsweise marokkanisches Olivenöl, marokkanische, libanesische und syrische Gewürze – aber auch Argan-Öl aus der Argan-Nuss, die nur in Marokko wächst. Und so gibt es dann Gerichte von der Kichererbsenmousse mit Sesamcreme und Zitronensaft bis zum „Lamm-Tajine“ (geschmortes Lamm und Gemüse, verfeinert mit Argan-Öl und speziellen Gewürzen).

Für die Innenausstattung haben die Inhaber wieder den Braunschweiger Künstler Christian Hellwig engagiert, der auch das „Al-Dar“ auf eine ziemlich unverwechselbare Art gestaltet hat. Im Steintor hat Hellwig gemeinsam mit der libanesisch-englischen Designerin Rana Salam einen Mix aus arabischer Klassik und Moderne entworfen. Wände und Böden zieren handgemachte Fliesen, Licht spenden mundgeblasene Lampen – alles aus Marokko. Askourih wiederum hat mit echter Sammlerleidenschaft Original-Filmplakate ägyptischer Kinofilme der 60er und 70er Jahre zusammengetragen, die das Lokal nun ebenfalls schmücken.

„Wir wollen ein Basar-Gefühl vermitteln“, sagt er. Deshalb gibt es in dem neuen Lokal nicht allein Speisen und Getränke. Die Gäste können auch einiges einkaufen: Lampen und Gläser, Teekannen und Taschen sowie Tajine (das sind nordafrikanische Schmorgefäße) – auch hier gilt: alles aus Marokko.

Das „Yamama“ hat montags bis donnerstags von 12 Uhr bis 22 Uhr sowie freitags und sonnabends von 12 Uhr bis Mitternacht geöffnet.

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