Tibetische Mönche in der Botanika

Kunstwerk aus buntem Sand

Tibetische Mönche sind von Freitag bis Sonntag in der Botanika zu Gast und streuen ein Sandmandala. - Foto: Botanika

Bremen - Tibetische Mönche aus dem südindischen Kloster Sera Jey gestalten wieder ein Kunstwerk aus buntem Sand in der Botanika in Horn (Deliusweg 40). Von Freitag bis Sonntag (15. bis 17. Juli) streuen die buddhistischen Glaubensmänner ein sogenanntes Sandmandala.

Die aufwendige Arbeit an dem Kunstwerk wird von religiösen Zeremonien, Filmvorführungen und Vorträgen begleitet, wie Sylvia Schuchardt, Sprecherin des grünen Wissenschaftscenters, sagte. An den drei Tagen streuen die Mönche täglich an einem Mandala, welches das Abbild einer weiblichen Gottheit im Buddhismus darstellt.

Nach einer rituellen Einstimmung ziehen die Gäste aus Tibet die Grundlinien des Mandalas, um schließlich mit der eigentlichen Arbeit an dem sakralen Sandkunstwerk zu beginnen. „Immer wieder unterbrechen sie ihre Arbeit für Segensrituale und um zu meditieren“, so Schuchardt. Die Besucher können das Geschehen rund um das Sandmandala im Japanischen Garten der grünen Erlebniswelt mitverfolgen.

Ist das Mandala, wird es am Sonntag von den Mönchen rituell wieder aufgelöst. Schuchardt: „Die Zerstörung symbolisiert die Vergänglichkeit aller Phänomene und erinnert gleichzeitig an die Einmaligkeit jedes Geschehens.“

Die Sonderausstellung mit den Mönchen ist im Eintritt in die Botanika inbegriffen. Zudem gibt es ein Mandala-Ticket für 21 Euro, das vom 15. bis 17. Juli gültig ist. 

www.botanika-bremen.de

gn

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