Ausstellung der SOS-Kinderhilfen

Kunstprojekt

Kunst für die Weserburg.
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Kunst für die Weserburg.

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Wer ist mein Held? Was macht einen Helden zum Helden? Und bin ich vielleicht sogar selbst ein Held? Diese Fragen spielen bei den SOS-Kinder- und Jugendhilfen Bremen-Diepholz-Verden eine große Rolle.

In einem Kunstprojekt haben sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den vergangenen Monaten intensiv mit dem eigenen Helden(-tum) auseinandergesetzt. In einer Ausstellung in der Weserburg auf dem Teerhof werden die Bilder und Plastiken im Januar gezeigt. Beteiligt an dem Projekt sind sowohl Kinder der Bremer SOS-Einrichtungen als auch deren Eltern. „Es war toll, wie die verschiedenen Generationen zusammengearbeitet haben, das war schon etwas ganz Besonderes“, schwärmt Organisatorin Kristina Matthiesen. Ob Bilder auf Papier oder Leinwand, ob Plastiken aus Gips und Ton: Der Wahl der künstlerischen Mittel und Ausdrucksformen waren keine Grenzen gesetzt. Diese Freiheit war Kristina Matthiesen besonders wichtig: „Kunst ist nicht regellos, aber sie bietet die Möglichkeit, auch mal Normen und Strukturen zu sprengen.“ Die Kunst sei ein Zugang, der sonst oft versperrt bleibe, erklärt die Kunsttherapeutin. Besonders freut sie sich über die Ausstellung der Arbeiten in einem so renommierten Haus wie der Weserburg. Das mache die jungen Künstler stolz und gebe ihnen Selbstvertrauen. Neben ihrer Arbeit in der SOS-Kinderwohngruppe Habenhausen leitet die Kunsttherapeutin zusätzlich die „Offene Kunstwerkstatt“ im SOS-Kinderdorf-Zentrum in der Neustadt, Friedrich-Ebert-Straße 101. Sie findet jeden Donnerstag von 15.30 bis 17.30 Uhr statt. Kosten: zwei Euro je Termin. Die Ausstellung unter dem Titel „Heldinnen sind wir“ ist vom 9. bis 30. Januar in der Weserburg zu sehen.

· Der neueste Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit Sitz in Bremen ist in List auf Sylt auf den Namen „Pidder Lüng“ getauft worden. Taufpatin war Fernanda de Sousa Dibaba, Ehefrau des Moderators und ehrenamtlichen DGzRS-„Bootschafters“ Yared Dibaba. Das Arbeitsboot wurde von Bärbel Dethlefs, Ehefrau des Lister Vormanns Claus Dethlefs, auf den Namen „Michel“ getauft. Erstmals durften Freunde und Förderer der Seenotretter über die Namen mitentscheiden (wir berichteten). Bei einem Spendenwettbewerb lagen die Sylt-Fans knapp vor den Hamburg-Freunden. Und so stand fest, dass der neue Seenotkreuzer einen Namen mit Bezug zu Sylt und sein Arbeitsboot einen Namen mit Bezug zu Hamburg erhält. Insgesamt spendeten Förderer 1,4 Millionen Euro für das Schiff. „Pidder Lüng“ war ein Sylter Fischer, der „Michel“ ist der bekannte Turm der Hamburger St.-Michaelis-Kirche.

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