Kunsthandwerk in der Unteren Rathaushalle

Sinnenfrohe Unikate

+
Die Band „Echo Bloom“.

Von Thomas Kuzaj. Ausstellungen: Vor Weihnachten, da häufen sie sich, die Kunsthandwerkerausstellungen. Es passt aber auch zu gut – wer ein individuelles, liebevoll gefertigtes Geschenk sucht, vielleicht gar ein Unikat, der wird auf genau diesen Ausstellungen oft fündig. Gewissermaßen zu den Klassikern dieser Art gehört in der Vorweihnachtszeit in Bremen die Kunsthandwerkerausstellung in der Unteren Rathaushalle. Und so gibt es sie auch in diesem Jahr wieder.

Ausstellungen: Vor Weihnachten, da häufen sie sich, die Kunsthandwerkerausstellungen. Es passt aber auch zu gut – wer ein individuelles, liebevoll gefertigtes Geschenk sucht, vielleicht gar ein Unikat, der wird auf genau diesen Ausstellungen oft fündig. Gewissermaßen zu den Klassikern dieser Art gehört in der Vorweihnachtszeit in Bremen die Kunsthandwerkerausstellung in der Unteren Rathaushalle. Und so gibt es sie auch in diesem Jahr wieder.

Vom 9. bis zum 23. Dezember öffnet die Ausstellung täglich in der Zeit von 11 bis 19 Uhr. 26 Kunsthandwerker aus Bremen und dem Umland, aus Bayern und aus Brandenburg präsentieren dort ihre Arbeiten. Zum Beispiel „sinnenfrohe Skulpturen und gefältelte Windlichter“ sowie „Gefäße in klassischer und moderner Form zum täglichen Gebrauch aus Keramik und Porzellan“, wie es in einer Vorschau heißt.

Und außerdem: Schals und Schalen, Strickdesign und Kinderkleidung, Gläser und Holzbretter. Hocker, Bronzeleuchter, Papierschachteln. Sowie: „Eigenwillige Hüte für Alltag und Auftritt, Schmuck für jeden normalen und besonderen Tag“, so die Bremer Strickdesignerin Cordula Bünger.

Kino: In seiner Vorpremieren-Reihe zeigt das „Atlantis“ in der Böttcherstraße am Sonntag, 29. November, den Film „Das brandneue Testament“. „Die skurrile Tragikomödie handelt von Gott, seiner kleinen Tochter und Menschen, die in Kenntnis ihres Sterbedatums anfangen, ihr Leben selbst zu gestalten“, sagt Robert Erdmann von den Bremer Filmkunsttheatern. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Der Film läuft in der französischsprachigen Originalversion mit deutschen Untertiteln. Bundesstart ist der 3. Dezember

Jaco van Dormael führte Regie bei dieser 115-minütigen belgisch-französisch-luxemburgischen Koproduktion. Es spielen Pili Groyne und Benoît Poelvoorde. Der Inhalt wird in einer Ankündigung so zusammengefasst: „Gott ist ein Bürger Belgiens und führt ein normales, ziviles Leben mit Frau und Kind. Er wohnt in einer Plattenbausiedlung in Brüssel und quält die Menschheit mit Kriegen und anderen Katastrophen. Seinem Sohn JC gelang der Absprung – er hat sich unter die Menschen gemischt, um seine frohe Botschaft zu verbreiten.“

Aber: „Jetzt will die zehnjährige Gottestochter ihrem herrschsüchtigen, prolligen Daddy eins auswischen. Sie haut von zu Hause ab, sucht sich eigene Apostelinnen und Apostel und fängt an, ein neues Testament zu schreiben.“ Na, das kann ja heiter werden.

Worpswede: Clara Rilke-Westhoff (1878 bis 1954), Tochter aus einer Bremer Kaufmannsfamilie, war wegweisend in ihrer Rolle als Frau in der Kunst. Wie ihre Weggefährtin, die Malerin Paula Modersohn-Becker, brach sie mit den Konventionen ihrer Zeit und wählte eine Domäne, die bis dahin vornehmlich Männern vorbehalten war – die Bildhauerei. Die Autorin Marina Bohlmann-Modersohn hat jetzt eine neue Biographie über Rilkes Ehefrau veröffentlicht. Heute, Donnerstag, stellt sie ihr Buch in der Zentralbibliothek (Am Wall 201, früheres Polizeihaus) vor. Die Lesung beginnt um 19 Uhr im „Wall-Saal“. Der Eintritt beträgt sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. Marina Bohlmann-Modersohn wurde in Bremen geboren und arbeitete nach ihrem Studium an der Sorbonne für die Pariser Redaktion des „Spiegel“. Heute lebt sie als freie Autorin bei Bremen.

Musik: Am Sonnabend, 28. November, lädt das Bremer Netzwerk und Kulturprojekt „Songs and Whispers“ zur vierten Ausgabe der Reihe „Pure and acoustic“ in den Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee.

Das Doppelkonzert mit der irischen Singer-Songwriterin Odi (bürgerlich: Claire Odlum), die im Sommer bei der „Breminale“ für Begeisterung sorgte, und der vierköpfigen Band „Echo Bloom“ aus den USA hat ein besonderes Extra zu bieten – unter den Besuchern wird ein Wohnzimmerkonzert mit „Echo Bloom“ verlost. Zu „Echo Bloom“ gehören Kyle Evans, Aviva Jaye, Jason Mattis und Cody Rahn.

Das könnte Sie auch interessieren

Max Giesinger im Pier 2

Max Giesinger im Pier 2

Porsche Cayenne Turbo im Test: Der geht voll auf den Zeiger

Porsche Cayenne Turbo im Test: Der geht voll auf den Zeiger

Die Spitzenküche sucht Qualität vor Ort

Die Spitzenküche sucht Qualität vor Ort

BVB kriselt weiter: Champions-League-K.o. nach 1:2

BVB kriselt weiter: Champions-League-K.o. nach 1:2

Meistgelesene Artikel

Rotrock und Rauschebart: Betriebsversammlung der Weihnachtsmänner

Rotrock und Rauschebart: Betriebsversammlung der Weihnachtsmänner

Gewinner im Start-up-Wettbewerb „Smart Tech Trophy 2017“ gekürt

Gewinner im Start-up-Wettbewerb „Smart Tech Trophy 2017“ gekürt

Bremer Amtsgericht entscheidet: Gefährder auf freiem Fuß

Bremer Amtsgericht entscheidet: Gefährder auf freiem Fuß

Stehende Ovationen bei Roncalli-Premiere in Bremen

Stehende Ovationen bei Roncalli-Premiere in Bremen

Kommentare