45 Töpfereien in den Wallanlagen

„Kugel“-Keramik

Traditionstermin im (kalendarischen) Sommer – der Bremer Keramikmarkt in den Wallanlagen. Für heute und morgen hoffen die Organisatoren auf ordentliches Wetter.
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Traditionstermin im (kalendarischen) Sommer – der Bremer Keramikmarkt in den Wallanlagen. Für heute und morgen hoffen die Organisatoren auf ordentliches Wetter.

Bremen - Von Thomas Kuzaj · Kunsthandwerk: Banger Blick zum Himmel – wie wird das Wetter? Sturm und Regen wären wirklich recht unpassend beim 24. Bremer Keramikmarkt, der in diesem Jahr eine besonders runde Sache werden soll.

Und mit „rund“ sind jetzt keine Hagelkörner gemeint! „Kugel“ ist dieses Mal das verbindende Motto des Markts, der heute und morgen in den Wallanlagen gegenüber der Kunsthalle aufgebaut wird. Die Stände öffnen heute und morgen – eben am Sonntag – jeweils von 11 bis 18 Uhr. Der Kugel wird dabei extra eine Sonderschau gewidmet.

45 Töpfereien sind dabei, sagt Peter Henning als Sprecher der Organisatoren. Die Bandbreite der ausgestellten Unikate reiche von „traditionell bis experimentell“. Henning: „Ein besonderes Objekt hat die Keramikerin Marianne Praetorius in der alten japanischen Raku-Technik hergestellt. Sehr deutlich sind noch die Feuerspuren zu erkennen.“

Die Aussteller in den Wallanlagen kommen aus Deutschland und Holland. Neben Einzelstücken zeigen sie unter anderem auch Gebrauchsgeschirr, Schmuck und Gartenkeramik. Auch eine Rosenausstellung gehört wieder zum Programm – wie auch eine Tombola und Töpfern mit Kindern.

· Malerei: Am Mittwoch, 26. Juni, führen die beiden Bremer Künstlerinnen Ulrike Strauch-Göbel und Christiane Scholz-Stenull durch ihre Ausstellung „Zweifach“, die gegenwärtig in der DKV-Residenz (Am Wandrahm 40–43) zu sehen ist (wir berichteten). Der Rundgang beginnt am Nachmittag um 15.30 Uhr, sagte ein Sprecher der Residenz.

· Städtebau: Wo einst Wiesen und Äcker zu sehen waren, dominieren heute Asphalt und Beton – in den 60er Jahren wuchs hier der Stadtteil Blockdiek aus dem Boden. Erdacht und konzipiert als Großsiedlung „mit 2 700 Wohneinheiten als Ergänzung des Siedlungsbandes zwischen der Neuen Vahr und dem Schweizer Viertel im Stadtteil Osterholz“. So heißt es in der Ankündigung der Ausstellung „50 Jahre Blockdiek“. Bürgerschaftspräsident Christian Weber, Achim Tischer (Kulturambulanz), der Osterholzer Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter, Beiratssprecher Wolfgang Haase und Ralf Schumann vom Vorstand der Gewoba eröffnen sie am Montag, 24. Juni, um 19 Uhr. Bis zum 8. Juli ist die Blockdiek-Schau dann zu sehen – und zwar im Lichthof des Weserparks.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Stadtteilarchivs Osterholz und der Kulturambulanz. Die Fotos hat Eckhart Mohn vom Stadtteilarchiv zusammengestellt und bearbeitet.

http://www.kulturambulanz.de

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