Vom 3. bis 5. August

„Festival Maritim“: 170 Konzerte auf zehn Bühnen

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Abbe Martin und Hannah Wood sind die „Sounds of the Sirens“. Sie feiern ihre Premiere beim „Festival Maritim“.

Bremen - Zehn Bühnen, 170 Konzerte, 31 Gruppen aus Polen, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und England – das „Festival Maritim“ in Vegesack hat auch bei seiner 20. Auflage von Freitag, 3. August, bis Sonntag, 5. August, jede Menge zu bieten.

In zwei Jahrzehnten hat sich das Open-Air-Event zu einem musikalischen Highlight entwickelt, das inzwischen mehr als 100.000 Besucher ans Weserufer im Bremer Norden lockt und Fans internationaler Seamusic in einen kollektiven Ausnahmezustand versetzt. Auf dem Programm stehen fetziger Irish Folk und Scottish-Rock, keltische Folklore und Bluegrass, Shantys und sanfte Balladen.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Kunst, Kulinarik und Kultur, Straßenmusik, Shoppingmöglichkeiten und „Shanty Slam“ sowie einem großen Höhenfeuerwerk (am Sonntag nach Einbruch der Dunkelheit) bildet das Ambiente für das dreitägige Spektakel.

Neulinge wieder dabei

Festival-Chef Fritz Rapp vom Verein „Vegesack Marketing“, der das Open-Air-Event seit der Premiere 1999 organisiert, hat erneut „Neulinge“ an die maritime Meile gelotst. So ist die Gruppe „Sounds of the Sirens“ erstmals dabei. Das sind Abbe Martin und Hannah Wood aus dem englischen Exeter. „Das junge Duo bahnt sich seinen ganz eigenen musikalischen Weg“, sagt Rapp. „Im Gepäck hat es eine Art Songwriter-Folk-Pop, der berührend und zugleich verspielt klingt.“

Auf Bremen und das „Festival Maritim“ freut sich Martin Waibel, Leadgitarrist der Gruppe „Cúl na Mara“. Auch die Band aus dem Süden der Republik zählt wie „Dánacht“ aus Oldenburg und „Tortilla Flat“ aus der Schweiz zu den Gruppen, die in diesem Jahr ihre Vegesack-Premiere feiern – und Seemusik zum Teil ganz neu interpretieren.

„Die Kontakte zu den Neuverpflichtungen sind auf unterschiedlichen Wegen zustandegekommen. Mal waren es Demo-CDs, mal persönliche Empfehlungen, die mich überzeugt haben“, sagt Rapp. Darüberhinaus ist er auch regelmäßig auf Festivals zu Gast, immer auf der Suche nach neuen, interessanten Bands und Gruppen. Bei „Cúl na Mara“ überzeugte ihn die eingereichte Demo-CD.

Dynamischer Irish Folk

Dynamischen Irish Folk mit ausgefeilten Arrangements und Eigenkompositionen präsentiert „Dánacht“. Inspiriert von bekannten Bands und Gruppen des vergangenen Jahrhunderts, kombinieren die Musikstudenten schwungvolle Tunes und Songs mit gefühlvoll fragilen Tönen. „Wir bringen modernen Irish Folk auf die Bühne, den wir unter anderem mit arabischen Klängen mixen“, sagt Bandmitglied Tristan.

Neugierig macht auch „Tortilla Flat“ aus der Schweiz, deren Manager den Kontakt zu Rapp hergestellt hat. Musikalisch steht die Gruppe laut Management „in der Tradition schottisch-irischer Melodien, gemixt mit einem anständigen Stück Old-School-Punkrock“. Mit Bagpipes und Akkordeon, Mundharmonika und Blockflöte sollen Songs gespielt werden, „die den Punk in die Schranken weisen“, heißt es.

je

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