Feierliche Übergabe im Bremer Rathaus

Ein Konsul für Jamaika

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Eine Urkunde für den Bürgermeister? Nein, es sieht nur so aus. Von links gesehen: Konsularmitarbeiterin Petra Meiners-Pamperrien, Bürgermeister Carsten Sieling, Honorarkonsul Peter Harren – für ihn ist die Urkunde – und Volker Kröning, Doyen des Konsularkorps Bremen.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Jamaika? War jüngst mal in aller Munde – als es um die Frage ging, ob es im Bund zu einer Jamaika-Koalition kommen würde. Es wurde nichts draus, das Thema ist Geschichte. Jamaika? In Bremen noch immer aktuell. Aber nicht wegen der Koalition, sondern wegen des karibischen Inselstaats mit Reggae, Strand und Regenwäldern. Jamaika war jetzt Thema im Bremer Rathaus. Anlass: eine feierliche Amtseinführung.

Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) nämlich hat dem neuen Honorarkonsul für Jamaika, Peter Harren, die Urkunde über die Erteilung des Exequaturs überreicht. „Exequatur“ ist Diplomaten-Latein und bedeutet „Der Konsul möge sein Amt ausüben“. Harrens Amtsbereich ist die Freie Hansestadt Bremen. Bisher war Bremen von Hamburg aus mitbetreut worden. Auch Senator a. D. Volker Kröning (SPD), Doyen des Konsularkorps Bremen, nahm an der Exequaturübergabe im Gobelinzimmer des Rathauses teil. Dem Vernehmen nach wurde aber keine Reggae-Musik gespielt.

Der Bremer Reeder und Kapitän Peter Harren ist Geschäftsführer der Harren Maritime Services GmbH und Gründer der Reederei Harren & Partner, die seit 1999 auch in der Karibik aktiv ist. Im Jahr 2016 expandierte die Reederei – und eröffnete ein neues Büro in Kingston, Jamaika.

Die Gefühlswelt einer Diesellok

„Er taucht in die Gefühlswelt einer Diesellok, findet Plutonium in Ravioli, Nüsse im Bier und so manche erschreckende Wahrheit.“ Mit diesen wilden Worten wird der Auftritt eines Mannes angekündigt, der für gute Stimmung sorgen soll. Der Schauspieler und Comedian Roman Weltzien kommt in den Kultursalon der Gewoba (Emil-Sommer-Straße, Vahr), um dort sein Programm „Brainwashed“ vorzustellen.

„In knapp zwei Stunden“, so heißt es weiter, „legt er den Zuschauern das eigene gemarterte Hirn zu Füßen. Vollgestopft mit Informationen, die seine körpereigene Festplatte irgendwo aufgeschnappt und gegen seinen Willen abgespeichert hat.“ Das kann ja heiter werden! Der Termin: Donnerstag, 15. März. Die Vorstellung im Salon beginnt um 20 Uhr. Eine Eintrittskarte kostet nach Angaben einer Sprecherin zehn Euro, ermäßigt acht Euro.

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