„Neuro“ am 3. September in Bremerhaven

Kongress zeigt Forschungsergebnisse

Betroffene erhalten auf der „Neuro“ konkrete Informationen, wie sie ihren Alltag mit Parkinson oder Multipler Sklerose gestalten können. - Foto: Messe Bremen/Bahlo

Bremen/Bremerhaven - Morgens aufzuwachen und sich müder zu fühlen als vor dem Einschlafen, gehört für viele Menschen, die an Multipler Sklerose (MS) erkrankt sind, zum Alltag. Sie leiden unter anhaltender Erschöpfung, auch Fatigue genannt. 

„40  Prozent der MS-Patienten haben Lern- und Gedächtnisschwierigkeiten. Und Probleme im Job sind häufig die Folge“, sagt Professor Dr. Helmut Hildebrandt vom Klinikum Bremen-Ost. Über Fatigue und Gedächtnisstörungen bei MS spricht der Neurologe beim Kongress „Neuro 2016“ am Sonnabend, 3. September, im Bremerhavener Atlantic-Hotel „Sail City“. Die Messe Bremen veranstaltet die Tagung für MS- und Parkinson-Patienten sowie Fachleute. „Aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen zu Ursachen, Diagnostik und Therapieformen werden zweifach vermittelt, einmal für Mediziner und Pflegekräfte, einmal für Betroffene und ihre Angehörigen“, sagt Projektleiterin Kordula Grimm.

Der Kongress findet am Sonnabend, 3. September, von 9.30 bis 17 Uhr im Conference Center des „Sail City“ in Bremerhaven. „Der Kongress ermöglicht den Erwerb von Fortbildungspunkten“, sagt Grimm. Über neue Therapieangebote informieren auch 26 Aussteller, darunter Reha-Zentren und Patienteninitiativen. Der Eintritt beträgt für Betroffene zehn Euro, für Therapeuten und Pflegekräfte 15 Euro sowie für Ärzte 20 Euro. je

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